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Genfer Autosalon: Neuheiten-Übersicht

Enthüllt

In Genf zeigen die Hersteller auch in der 85. Auflage Neuheiten aus allen Bereichen, vom Brot-und-Butter-Auto bis zur spektakulären Studie.

mid/rhu

Die Autoindustrie stellt sich für die nächsten Jahre in Europa auf ein eher gebremstes Wachstum ein. Doch das bedeutet nicht, dass die Branche auf dem Genfer Autosalon in Sack und Asche auftritt.

Ganz im Gegenteil: Zum Frühlingsstart zeigen die Hersteller im Palexpo-Gelände am Lac Leman mit viel Lack und Chrom, was sie zu bieten haben. Rund 700 000 Besucher werden vom 5. bis 15. März erwartet.

Eines wird deutlich bei der 85. Automesse: Den klaren Trend, das hundertprozentig durchschlagende Zukunftskonzept hat auch diesmal keiner der großen Autobauer mit in die Schweiz gebracht.

Konnektivität, automatisiertes Fahren, E-Mobilität, Plug-in-Hybride, Leichtbau, noch mehr SUV - alle diese Themenfelder spielen eine wichtige Rolle auf der Messebühne. Aber sie sind nicht so ganz neu. Insgesamt wirkt das Messe-Portfolio 2015 auch wie das Stochern im Nebel künftiger Mobilitäts-Ansprüche und -Herausforderungen.

Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass in Genf wieder jede Menge faszinierender Fahrmaschinen, Begehrlichkeiten weckender Studien und eine große Zahl attraktiver Autos für Jedermann zu sehen sind. Egal, ob Audi R8 (noch verhüllt im Bild ganz oben), VW Golf Variant GTD, Mercedes CLA Shooting Brake oder der bis zu siebensitzige 2er Gran Tourer von BMW: Der Weg durch die Messehallen ist mit attraktiven Fahrzeugen für jeden Geschmack gepflastert.

Dass auch Brot-und Butter-Autos definitiv nicht langweilig sein müssen, zeigen zum Beispiel der neue, frische Einstiegs-Opel namens Karl (Bild oben) oder das schick geformte Kompakt-SUV Renault Kadjar, das die Lücke zwischen dem kleinen Captur und dem eher glücklosen Koleos schließen soll.

Auch Hyundai surft mit dem neuen Tucson weiter auf der breiten SUV-Welle, ebenso Mazda mit dem CX-3. Kia hat seinem kleinen Picanto eine Schönheitskur spendiert. Am Porsche-Stand zieht der neue Cayman GT4 mit 385 PS die Blicke auf sich. Die feine Nissan-Tochter Infiniti setzt mit der Studie QX30 auf ein Crossover-Modell fürs Premium-Segment.

Preislich, aber nicht unbedingt qualitativ und technisch eine Stufe darunter ist der Hoffnungsträger von Skoda angesiedelt. Der neue Superb zeigt wahre Größe und eine ordentliche Portion Eleganz - sein Platzangebot ist noch einmal gewachsen. Ford setzt auf Power und hat den neuen Focus RS mit jetzt 320 PS auf den Stand gerollt.

Reichlich Kraft, die aber vom neuen Ferrari 488 GTB um mehr als das Doppelte übertroffen wird: Der Über-Renner bringt es auf 670 Pferdestärken. Noch fünf PS mehr packt der McLaren 675LT drauf - seine Modell-Bezeichnung enthält praktischerweise gleich die PS-Zahl.

Klein, stark und blau: Das sind die Zutaten zum neuen Opel Corsa OPC, der es in seiner fünften Evolutionsstufe auf jetzt 207 PS bringt. Citroen rückt den neuen Berlingo, den Urvater aller Kastenwagen der Neuzeit, ins Scheinwerferlicht, VW hat unter anderem den neuen Sharan für die ganze Familie mit dabei.

Eines der typischen Merkmale ist die Vielzahl kleiner Aussteller mit liebenswert-verrückten, abgefahrenen Schaustücken. Etwa das Leichtbauprojekt Light Cocoon der Firma Edag (Bild oben), ein Sportwagen mit Textilaußenhaut und Minimalgewicht; oder der Rinspeed Budii, der seinen Besitzern als guter Freund der Familie alle Wünsche von den Augen ablesen soll. Spannend ist auch das jetzt tatsächlich stattfindende Revival der legendären deutschen Marke Borgward.

Der Genfer Automobil-Salon ist vom 5. bis 15. März montags mit freitags von 10 bis 20, samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 16 Franken (= 16 Euro), für Kinder bis 16 Jahren 9 Franken. www.salon.auto.ch

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