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Rallye Dakar 2010

Freinademetz: "Begeisterung ist einmalig"

Erste Zielankunft auf Platz 75: Der einzige Österreicher bei der 32. Ausgabe der Rallye Dakar schildert seine Eindrücke der ersten beiden Tage.

Foto: Xventure

Im Beisein von knapp 800.000 begeisterten Zuschauern wurde die 31. Auflage der bekanntesten Wüstenrallye am 1. Jänner 2010 in Buenos Aires mit einer ersten Verbindungsetappe über 317km nach Colòn gestartet.

Am zweiten Tag des Jahres begann für die Startnummer 110, den einzigen Österreicher Martin Freinademetz, und 150 weitere Motorradfahrer das eigentliche Rennen. Das Tagesziel ist für Österreich durchaus geschichtsträchtig – Córdoba.

Die Verkühlung so weit im Griff und mit dem Motorrad ist er beinahe schon auf Du und Du – um 10.19 Uhr Ortszeit (14.19 CET) begann für Martin Freinademetz nach einer 400km langen Verbindungsetappe, 52km länger als geplant, die Spezialwertung des Tages. Die ursprünglich 219 gewerteten Kilometer wurden vom Veranstalter auf 168km verkürzt. 24:32 Minuten hinter Tagessieger hinter David Casteu kommt der Österreicher als 75. ins Tagesziel.

Gewöhnung an die Dimensionen der KTM 690 Rallye standen für den ehemaligen Snowboard-Weltmeister am Freitag und auch am heutigen Tag auf dem Programm:

"Ich hatte an den letzten beiden Tagen 900km lang Zeit, mich mit dem Gerät auseinanderzusetzen, damit ich mit Beginn der technisch anspruchsvolleren Etappen auch wirklich gut vorbereitet bin. Das Fahrgefühl ist super angenehm, fast schon komfortabel. Aus der Stadt rauszufahren und 100km nach der Stadtgrenze immer noch Menschenmengen entlang der Strecke zu sehen ist beeindruckend. Ich habe schon einige Veranstaltungen als Aktiver erlebt, aber die Begeisterung hier ist einmalig,“ so ein erster Eindruck des 40-Jährigen, dessen höchstes Ziel genau das ist – am 17. Jänner nach einer knapp 9.000km langen Schleife wieder in Buenos Aires mit seinem Motorrad anzukommen.

148km/h Topspeed auf der ersten Etappe – für Martin „Frejn“ Freinademetz steht bereits fest, dass die Entscheidung für das große Rallyebike aus dem Hause KTM die absolut richtige war. Noch schlummern viele ungenützte Reserven und jede Menge Kraft in dem 180kg Motorrad; zwei Faktoren, die dem derzeitigen Gesundheitszustand des gebürtigen Innsbruckers sehr entgegen kommen.

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