MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: News

LMP1-Starter fix, Änderungen im GT-Feld

LNT und Rebellion gaben ihre Fahrer bekannt, Ferrari verlor Sam Bird, und Aston Martin hat eine jahrelange Erfolgspaarung getrennt.

Das Fahrerfeld der Langstrecken-WM 2019/20 nimmt Formen an. Drei Wochen vor Saisonstart wurden die wichtigsten Cockpits besetzt, unter anderem jene der privaten LMP1, doch auch bei Aston Martin und Ferrari gab es Rochaden. Die Ginetta G60-LT-P1 #5 von LNT wird in Silverstone von Ben Hanley, Egor Orudzhev und Charlie Robertson bewegt. Hanley und Orudzhev haben LMP1-Erfahrung: Der Russe pilotierte in der Saison 2018/19 einen BR1-Dallara von SMP. "Den AER-Motor kannte ich ja gut, aber das Ginetta-Chassis war eine Unbekannte, doch bei den Testfahrten war es eine angenehme Überraschung", sagte er. Hanley war jahrlang bei DragonSpeed und pilotierte vergangene Saison ebenfalls einen BR1-Dallara, jedoch mit Gibson-Motor.

In der zweiten Ginetta bekommt Mike Simpson zwei Fahrer zur Seite gestellt, von denen man lange nichts mehr gehört hat: Chris Dyson und Guy Smith haben über mehrere Jahre in der American Le Mans Series ein schlagkräftiges Team gebildet. Dyson schlug sich seit dem LMP1-Aus in Nordamerika 2014 mit Gelegenheitscockpits durch; Smith hatte seine Karriere als Bentley-Werksfahrer in Silverstone 2018 beendet, kehrt nun aber zurück. Durch die gemeinsamen Jahre in der ALMS haben beide enge Verbindungen zu AER, deren Motoren ihr Lola-Chassis damals antrieben, wenngleich diese als Fabrikat von Mazda bezeichnet wurden.

Nach dem kurzfristigen Entschluss, sein Engagement auf ein LMP1 zu verkleinern, hat Rebellion mit Gustavo Menezes, Norman Nato und Bruno Senna nun die Fahrer des verbliebenen R13 benannt. Weil man zu viele Fahrer unter Vertrag hatte – Nathanaël Berthon und Felipe Nasr waren ebenfalls für die Saison vorgesehen –, fiel die Wahl anhand des Budgets, der Leistung und des Zusammenspiels der einzelnen Fahrer untereinander. Nato, bis 2017 Monopostopilot, startete 2018 für Racing Engineering in der ELMS und sprang bei einzelnen WM-Läufen für G-Drive und TDS in der LMP2-Klasse ein. Bei den 24h von Le Mans 2020 will Rebellion zwei Autos einsetzen, wodurch auch WEC-Urgestein André Lotterer zu seinem Comeback kommen könnte.

Bei Ferraris De-facto-Werksteam AF Corse wird Miguel Molina in der #71 neuer Teamkollege von Davide Rigon. Der Spanier ersetzt Sam Bird, da dieser anderen Verpflichtungen den Vorzug gab. Wahrscheinlich ist aber, dass Bird dritter Fahrer bei den 24h von Le Mans 2020 wird. Ob der Brite darüber hinaus einige von Molinas bisherigen GT3-Engagements übernimmt, wird sich noch zeigen. An neue Teamkollegen wird sich auch Paul dalla Lana gewöhnen müssen: Der kanadische Aston-Martin-Pilot hat über Jahre hinweg eine GTE-Am-Paarung mit Mathias Lauda und Pedro Lamy gebildet, seine neuen Teamkollegen heißen Ross Gunn (22) und Darren Turner (45). In der GTE Pro bleiben die Aston-Fahrer mit Marco Sörensen und Nicki Thiim sowie Alex Lynn und Maxime Martin unverändert, ebenso die Porsche-Paarungen.

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: News

Weitere Artikel:

"Rechtliche Mittel ausschöpfen"

Ukraine verschärft Einspruch gegen Russland

Der ukrainische Verband FAU hat seine Beschwerde gegen Russland verschärft und das Berufungsgericht der FIA eingeschaltet: Man will "rechtliche Mittel ausschöpfen"

Weil Isack Hadjar verletzt ausfällt, gibt Liam Lawson in Zandvoort sein Comeback für Red Bull - Yuki Tsunoda übernimmt den freien Platz bei den Racing Bulls

Berufungsgericht hat entschieden

Pierre Gasly verliert Monaco-Podium wieder!

Das internationale Berufungsgericht hat im Streit um das Monaco-Podium von Pierre Gasly entschieden: Strafen bleiben bestehen, Alpine-Pilot verliert den dritten Platz

Der Regen kam um ein paar Minuten zu spät: George Russell erobert acht Punkte für die Formel-1-WM, Nico Hülkenberg scheidet mit Defekt aus

Berufung gegen Monaco-Ergebnis

Verliert Gasly sein Monaco-Podium?

Seit gestern findet die Berufungsverhandlung gegen das Monaco-Ergebnis statt: McLaren kämpft für Fairness und Integrität - und eigene Interessen

ARBÖ Rallycross Greinbach: Bericht

Spektakuläres Highlight beim ARBÖ Rallycross

Volle Zuschauerränge, 120 Starter aus 7 Ländern machten das ARBÖ Rallycross Festival 2026 zu einem Motorsport Großevent am vergangenen Wochenende im PS Racing Center Greinbach mit viel Action und Spannung.