MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: News

Porsche 919: Kein Grund für Änderungen

Seit dem Debüt 2014 fährt der Porsche 919 ohne auffällige Veränderungen von Erfolg zu Erfolg - Timo Bernhard: "Noch viel Potenzial drin. Mehr als gedacht!"

Fotos: Porsche

Seit der Rückkehr in die Le-Mans-Szene zur Saison 2014 sind Porsche mit dem 919 Hybrid insgesamt 13 Rennsiege in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) gelungen. Vor allem in den vergangenen beiden Jahren war die Werksmannschaft aus Zuffenhausen dominant. Man sicherte sich alle WM-Titel und holte 2015 und 2016 den wichtigen Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans. Seit drei Jahren fahren die Le-Mans-Rekordsieger mit einem äußerlich nur wenig veränderten LMP1-Auto.

Die Konkurrenz antwortete auf die starken Leistungen von Porsche mit erheblichen Konzeptänderungen. Toyota brachte zur Saison 2016 den ganz neuen TS050 und setzte dabei auf einen neuen V6-Turbo und Batterien als Energiespeicher. Audi unternahm ähnlich große Anstrengungen, wodurch sich das Äußere des R18 erheblich veränderte. Nur der Porsche blieb immer nahezu ein Abziehbild des jeweiligen Vorgängers. Auch 2017 wird rückt man von diesem Weg nicht ab.

"2015 gab es viel Neues, da hatten wir auch ein neues Monocoque", blickt Timo Bernhard auf die größte Veränderung am 919 seit dem ersten Renneinsatz zurück. Nach der ersten Saison, an deren Ende der erste WEC-Sieg für den Porsche stand, ging man die wichtigsten Baustellen an. Der 919 musste überflüssiges Gewicht ablegen und mit neuer Kinematik die Reifennutzung verbessern. Dies hinterließ für geschultere Laienaugen einige Spuren an der Hülle des Autos.

"Unter der Haube hat sich aber immer viel verändert", sagt Bernhard. "Die anderen haben sich uns angenähert. Wir sind mit einem sehr innovativen Konzept gestartet, wo sich vielleicht andere noch gefragt haben ob das womöglich zu früh kommt. Es war sehr aggressiv, aber hat sich bewährt. Unser Konzept ist immer noch attraktiv und passt genau in das Reglement hinein. Es sind die Feinheiten, die immer noch große Fortschritte ermöglichen. Man sieht ja, dass dort noch Potenzial drin steckt. Mehr als gedacht."

"Es ist doch klar, dass wir nicht unser Konzept umwerfen", meint Team- und Technikchef Andreas Seidl. "Das Reglement hat sich im Grundsatz seit 2014 nicht geändert. Von daher sind gewisse Dinge einfach gegeben." Der Bayer stellt allerdings für die Saison 2017 einige Neuerungen in Aussicht. "Lasst euch überraschen beim Prolog", lacht er. "Man wird dann von außen bestimmt ein paar deutliche Änderungen an unserem Auto feststellen können."

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: News

Weitere Artikel:

GP von Singapur: Qualifying

Verstappen mit erster "echter" Singapur-Pole

Max Verstappen holte sich zum ersten Mal eine Poleposition für den Singapur-Grand-Prix vor den beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch

GP von Singapur: Bericht

Verstappen siegt erstmals in Singapur!

Max Verstappen hat zum ersten Mal den Großen Preis von Singapur gewonnen - Charles Leclerc und Kimi Antonelli auf dem Podium

Regen-Hängepartie in Malaysia

Verstappen fightet Mercedes-Duo nieder!

Erst wurde gar nicht gefahren, dann ging's richtig zur Sache: Max Verstappen feiert beim Grand Prix von Bahrain seinen ersten Sieg in der Formel-1-Saison 2026

Ferrari bezieht Stellung zu Gerüchten

Frederic Vasseur vor dem Aus?

Das Ferrari-Management bestätigt das volle Vertrauen in Teamchef Frederic Vasseur - Zuvor hatte es Gerüchte rund um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegeben

Bitterer Siegverlust für Alpine bei den 6 Stunden von Fuji und unerwarteter Toyota-Triumph - Wilder Crash in der LMGT3 sorgt für Diskussionen