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WEC: News

Ginetta-LMP1-Projekt künftig ohne Manor

Der Rennstall Manor ist nicht länger am strauchelnden LMP1-Projekt von Ginetta beteiligt, wie Teamchef John Booth nun bestätigt hat.

Manor ist nicht mehr Teil des LMP1-Projekts von Ginetta und TRSM, das seit diesem Jahr als semiprivates Team bei einigen Läufen der Langstrecken-WM 2018/19 an den Start geht: Schon beim nächsten Rennen in Fuji, wo nach der Silverstone-Absenz überdies nur eine G60-LT-P1 dabei sein wird, soll Manor laut Teamchef John Booth keine Rolle mehr spielen. Zuvor habe man TRSM mit Ausrüstung, Erfahrung und Expertise ausgeholfen sowie die Aufgaben an der Strecke übernommen.

"Aus geschäftlichen Gründen sind wir nicht mehr involviert", so Booth mittlerweile. "Wir waren seit dem Aufbau des Autos bis Le Mans dabei." Ginetta-Boss Tomlinson will nicht bestätigen, dass Manor die Boliden eingesetzt hat. Er sagt: "TRSM hat die Lizenz, und es ist die Entscheidung des Teams, wen sie für den Einsatz des Wagens einstellen."

"Ginetta hat alles gegeben, die Autos für die Rennen vorzubereiten, und außerdem das Programm sehr unterstützt", so Tomlinson weiter. Der Hersteller wolle das Auto mit einem neuen Motor auf der Strecke schicken, um Vergleiche mit der direkten Konkurrenz anstellen zu können. Beim britischen WM-Lauf zuletzt in Silverstone waren die Ginetta-Boliden nicht gestartet, wohl auch, weil allzu kurzfristig von Mecachrome- auf AER-Aggregate gewechselt wurde.

Dies galt jedoch als Modelwechsel, weshalb bei der FIA extra eine Anfrage gestellt werden musste. Manor-Sportdirektor Graeme Lowdon sagte, dass der Rennstall in keiner Position sei, dies zu machen. Ginetta sei jedoch eingeschritten und habe auf die rechtzeitige Homologation der Autos samt neuer Motoren bestanden, da sowohl Manor als auch TRSM über den Wechsel informiert gewesen seien.

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