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Loebs Kampfansage

Mit einer Bestzeit verabschiedet sich Citroen-Pilot Sebastien Loeb in die SuperSpecial, in der Gesamtwertung bleibt Burns im Peugeot an der Spitze.

Manfred Wolf

Das war knapp: Auf der letzten „richtigen“ Sonderprüfung des ersten Tages erzielt Citroen-Youngster Sebastien Loeb seine erste Bestzeit bei der Deutschland-Rallye. Peugeot-Pilot Marcus Grönholm war über die 12 Kilometer allerdings nur vier Zehntel Sekunden langsamer, weitere 3,2 Sekunden dahinter reihte sich der Gesamtführende Richard Burns ein.

Das Ergebnis dieser sechsten SP des Tages ist gleichzeitig auch symptomatisch für den Stand in der Gesamtwertung: Es geht eng zu, immer mehr schieben sich die drei Spitzenreiter zusammen: Noch führt Richard Burns, der endlich seinen ersten WM-Sieg für Peugeot erzielen will, 7,6 Sekunden vor Sebastien Loeb und 8,7 Sekunden vor Teamkollegen Marcus Grönholm.

Es folgen, relativ unauffällig aber den ganzen Tag über doch recht flott unterwegs, die beiden Citroen-Routiniers Colin McRae und Carlos Sainz, dazwischen hat es sich allerdings Asphalt-Guru Gilles Panizzi „gemütlich gemacht“. Vom Peugeot-Piloten wäre aber eigentlich auch mehr zu erwarten gewesen.

Platz sieben: Francois Duval; Platz acht: Cedric Robert, der eine wirklich beachtliche Leistung zeigt, auch wenn sich sein Bozian-Peugeot auf Werks-Stand befinden dürfte.

Markko Märtin hat sich mit seinen Getriebeproblemen auch über diese Prüfung retten können, verlor aber wieder über 40 Sekunden, in der Gesamtwertung hat er jetzt bereits 1:26,2 Rückstand, zu allem Überfluss bekam er nämlich auch noch eine Zeitstrafe.

Das gibt Rang zehn für den Ford-Star, hinter ihm überrascht der junge Tscheche Roman Kresta in seinem privaten Peugeot 206 WRC mit einem feinen elften Zwischenrang.

Ebenfalls (wieder einmal) mit einer Zeitstrafe gesegnet: Tommi Mäkinen, der heuer ganz offensichtlich das Pech gepachtet hat. Überhaupt scheinen die Subaru auf festem Untergrund nicht wirklich nach Wunsch zu funktionieren: Petter Solberg ist nur auf Platz neun, Tommi Mäkinen gar nur auf dem 16. Gesamtrang zu finden.

Viel erfreulicher läuft’s dagegen für die brandneuen Skoda Fabias: Toni Gardemeister belegt den ausgezeichneten 13. Rang, Didier Auriol ist 15.

Manfred Stohl rutscht dagegen von einem Horror-Rückstand in den nächsten: Über eine Minute verliert er auf diesen 12 Kilometern, gesamt ist er bereits über fünf Minuten zurück…

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