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Rallye-WM: News

Kommt die Revolution?

Das technische Reglement für 2017 soll bis zum Jahresende feststehen: Die World Rally Cars sollen größer, stärker und spektakulärer werden.

WRC-Kommissionspräsident Carlos Barbosa sagt, dass die FIA mit der nächsten Generation der World Rally Cars das Spektakel für die Fans neu beleben will. Im Jahr 2017 kommt das neue technische Reglement, aber Barbosa ist überzeugt, dass diese Regeln schon vor dem Ende des aktuellen Jahres festgeschrieben sind und kommuniziert werden. Er möchte im Service-Park wieder mehr Variationen sehen.

"Wenn man alle gegenwärtigen World Rally Cars weiß anstreichen würde, dann ist es unmöglich, sie voneinander zu unterscheiden", sagt Barbosa. "Wir müssen das verändern und wieder Spektakel in unseren Sport bringen. Die Autos müssen wieder attraktiver werden." 2017 könnten sich die Autos in der Größe und beim Motor signifikant verändern. Die Regeln sollen sich auf den Benzindurchfluss konzentrieren, damit jeder Hersteller seinen bevorzugten Motor verwenden kann.

"Wir befinden uns am Beginn der Gespräche für die 2017er Autos", sagt Barbosa. "Der Benzindurchfluss ist das Prinzip, aber es kann sich noch viel ändern. Wir hatten bereits ein Treffen mit der technischen Arbeitsgruppe der FIA und den Herstellern. Jetzt durchläuft es die Kommission. Ich werde bald in Genf sein, um mit Jarmo (Mahonen, FIA Rallydirektor; Anm. d. Red.), Michele (Mouton, FIA WRC-Managerin; Anm. d. Red) und Jean (Todt, FIA Präsident; Anm. d. Red.) darüber zu sprechen. Dann sagen wir: 'Das ist okay, das ist nicht okay und muss verändert werden.'"

"Es ist aber kein endgültiges Meeting, aber wir glauben, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir müssen viele Dinge verändern, damit die WRC zu den Topveranstaltungen der Welt zählt. Die WRC muss größer werden." Barbosa bestätigt außerdem, dass die Regeln für 2017 vorbereitet und wahrscheinlich im Dezember dem Weltrat vorgelegt werden. "Ich bin mir sicher, dass wir die Regeln bis Jahresende haben", sagt er. "Dieses Versprechen haben wir den Herstellern gegeben. Alles wird bis Jahresende komplett erledigt sein."

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