RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Interview

Lappis Ziel für 2018: Weniger Fehler

Toyota-Youngster Esapekka Lappi will in der Rallye-WM 2018 seine Fehlerquote senken; der neue Teamkollege motiviert ihn zusätzlich.

Esapekka Lappi war eine der großen Entdeckungen der Rallye-WM-Saison 2017. Erst im Mai war der Finne in Portugal für Toyota in die Rallye-WM eingestiegen und beeindruckte gleich mit starken Zeiten. Bei seiner erst vierten Rallye in einem WRC, der Finnland-Rallye, gipfelte sein rasanter Aufstieg in seinem ersten WM-Laufsieg. Völlig zufrieden ist der frühere Europameister mit seiner ersten WM-Saison trotzdem nicht.

"Wir hatten in dieser Saison einige technische Probleme, aber ich habe auch einige Fahrfehler gemacht", so der Finne. "Nachdem ich in Portugal zum Team gestoßen bin, kam ich zwar schnell auf ein gutes Tempo, habe aber zu viele Fehler gemacht." So verhinderten Unfälle in Deutschland und Spanien eine bessere Punkteausbeute, doch das gehört für Lappi auch zum Lernprozess dazu: "Es ging für mich in diesem Jahr auch darum, mein Tempo zu zeigen und zu verstehen, wo bei diesem Auto das Limit ist. Nächstes Jahr muss ich dann versuchen, nicht mehr so viele Fehler zu machen."

Das wird nicht einfach, denn der teaminterne Wettstreit innerhalb Toyotas wird noch intensiver: Während der erfahrene Jari-Matti Latvala weiterhin als Nummer-1-Fahrer gesetzt gilt, stößt mit Ott Tänak einer der schnellsten Rallyefahrer zum finnisch-japanischen Werksteam. Lappi freut sich allerdings über die Verpflichtung des Esten: "Es ist gut, einen so starken Teamkollegen zu haben. Das motiviert mich, es noch besser zu machen, denn es wird schwierig sein, ihn zu schlagen. Vom reinen Tempo her wird unser Team im nächsten Jahr wirklich gut aufgestellt sein."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Interview

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Mühlstein Rallye: Bericht Friesenecker

"Können auf Ergebnis stolz sein!"

Mario Friesenecker und Manuel Otter, erstmals gemeinsam im Ford Fiesta ST des Kellner und Maier Racing Teams am Start, blicken zurück auf die Mühlstein Rallye 2026.

ORM/ARC, OBM Rallye: Vorschau ARC

Gerolf Schuller will die Führung zurückerobern

In Abwesenheit des ARC-Leaders Johann Georg Lindner möchte Gerolf Schuller bei der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye die Führung in der Clubmeisterschaft zurückerobern. Von den 43 Startern bei der letzten ORM/ARC-Kombi-Rallye sind 26 ARC-Teams am Start.

TEC7 ORM: Wer wird wie Meister?

Das spannendste Finale der TEC7 ORM

Am kommenden Wochenende wird bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye in Krumbach am Wechsel der ORM-Staatsmeister gekürt / Drei Piloten haben die Chance – nur einer kann es werden / Auch in der ORM 2 gibt es ein Titelduell

ARC, Mühlstein Rallye: Bericht Friedl

„Jump und Flow"

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 haben mit dem Autofun - Ford Fiesta Proto mit ambitionierter Fahrweise das beste Gesamtergebnis heuer eingefahren.

EHRC Gravel, Lahti: Bericht Rosenberger

Achtungserfolg für Kris Rosenberger

Kris Rosenberger/Nicola Junschke-Bleicher versäumen das Podium nur sehr knapp - Rang vier bringt schlussendlich viele wichtige Punkte für die EHRC Gravel Wertung - Erstes Antreten auf den finnischen Schotter-Autobahnen als eindrückliches Erlebnis

ARC, OBM Rallye: Vorschau Baumschlager

Baumschlager wieder in ORM und ARC am Start

Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager und Thomas Zeltner zünden wieder ihren Skoda Fabia RS Rally2 und starten sowohl in der ORM als auch in der Austrian Rallye Trophy - dort als klare Top-Favoriten.