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Rallye-WM: Interview

Lappis Ziel für 2018: Weniger Fehler

Toyota-Youngster Esapekka Lappi will in der Rallye-WM 2018 seine Fehlerquote senken; der neue Teamkollege motiviert ihn zusätzlich.

Esapekka Lappi war eine der großen Entdeckungen der Rallye-WM-Saison 2017. Erst im Mai war der Finne in Portugal für Toyota in die Rallye-WM eingestiegen und beeindruckte gleich mit starken Zeiten. Bei seiner erst vierten Rallye in einem WRC, der Finnland-Rallye, gipfelte sein rasanter Aufstieg in seinem ersten WM-Laufsieg. Völlig zufrieden ist der frühere Europameister mit seiner ersten WM-Saison trotzdem nicht.

"Wir hatten in dieser Saison einige technische Probleme, aber ich habe auch einige Fahrfehler gemacht", so der Finne. "Nachdem ich in Portugal zum Team gestoßen bin, kam ich zwar schnell auf ein gutes Tempo, habe aber zu viele Fehler gemacht." So verhinderten Unfälle in Deutschland und Spanien eine bessere Punkteausbeute, doch das gehört für Lappi auch zum Lernprozess dazu: "Es ging für mich in diesem Jahr auch darum, mein Tempo zu zeigen und zu verstehen, wo bei diesem Auto das Limit ist. Nächstes Jahr muss ich dann versuchen, nicht mehr so viele Fehler zu machen."

Das wird nicht einfach, denn der teaminterne Wettstreit innerhalb Toyotas wird noch intensiver: Während der erfahrene Jari-Matti Latvala weiterhin als Nummer-1-Fahrer gesetzt gilt, stößt mit Ott Tänak einer der schnellsten Rallyefahrer zum finnisch-japanischen Werksteam. Lappi freut sich allerdings über die Verpflichtung des Esten: "Es ist gut, einen so starken Teamkollegen zu haben. Das motiviert mich, es noch besser zu machen, denn es wird schwierig sein, ihn zu schlagen. Vom reinen Tempo her wird unser Team im nächsten Jahr wirklich gut aufgestellt sein."

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