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WRC: Schweden-Rallye

Das Ende kurz vor dem Ende

Nach einer soliden Vorstellung bei der Schweden-Rallye schied der M-Sport-Youngster Elfyn Evans bei auf der letzten Sonderprüfung aus.

Bei der Schweden-Rallye ging das Lernjahr in der Rallye-Weltmeisterschaft für Elfyn Evans weiter. Der M-Sport-Rookie sollte wie schon in Monte Carlo vor allem durchkommen und viele Erfahrungen sammeln. Das gelang dem Waliser über weite Strecken der Rallye richtig gut. Auf Platz neun und damit auf Punktekurs liegend ging Evans in die letzte Sonderprüfung, wo ihn dann allerdings ein Unfall aus dem Rennen riss.

"Wir fuhren in eine Kurve, die zumachte, aber leider hatte ich das nicht im Aufschrieb vermerkt. Es war kein Hochgeschwindigkeits-Unfall, aber das Heck brach aus und ich konnte es nicht mehr einfangen", beschreibt Evans die Situation. "Wir kamen von der Straße ab und beschädigten den Kühler."
"Wir hatten erreicht, was für uns für diese Veranstaltung vorgenommen hatte.

Wir steigerten unser Tempo und waren auf Kurs zu einem guten Resultat, daher ist es extrem enttäuschend, die Rallye auf diese Weise zu beenden, aber zumindest sind wir die meisten Prüfungen gefahren", sagt Evans. "So konnten wir Erfahrungen sammeln." Bei schwierigen Bedingungen mit Tauwetter und unter der Schneedecke immer mehr hervorkommenden Schotter absolvierte der 25-Jährige eine wichtige WRC-Lektion. "Du musst auf die Reifen achten, den Grip einschätzen und auf der Linie bleiben. Und all das, während du so schnell wie möglich fährst", so Evans. "Das ist eine völlig neue Erfahrung für mich."

"Es war wirklich schade, dass Elfyn bei der letzten Prüfung ausgefallen ist", sagt Teamchef Malcolm Wilson. "Es hat ihn an einer wirklich schwierigen, schnellen Stelle erwischt. Er hat die Rallye zwar nicht beendet, aber ich bin zufrieden, dass er die meisten Kilometer gefahren ist. Das war nötig, um Erfahrung für die Zukunft zu sammeln und Teil seiner Entwicklung. Es ist nur schade, dass wir einige wertvolle Punkte verloren haben."

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