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WRC: Schweden-Rallye

Östberg kommt mir dem DS3 immer besser zurecht

Mads Östberg holt in Schweden sein erstes Podium für Citroen. Nach einer Umstellung des Fahrstils kommt der Norweger mit dem DS3 WRC besser zurecht.

Zweite Rallye, erstes Podium. Nach Platz vier bei der Rallye Monte Carlo fuhr Mads Östberg bei seinem zweiten Einsatz für Citroen bei der Rallye Schweden auf Rang drei. Bei seinem "Heimspiel" steigerte sich der Norweger im Verlauf der Rallye deutlich, fuhr auf den Podiumsrang und kam am Ende sogar noch seinem zweitplatzierten Landsmann Andreas Mikkelsen (Volkswagen) recht nahe. Mit der schnellsten Zeit bei der als Power Stage ausgetragenen 24. und letzten Sonderprüfung sicherte sich Östberg zudem drei Zusatzpunkte.

"Es war ein gutes Wochenende", sagt Östberg. Am Mittwochabend hatte es allerdings gar nicht nach seinen Vorstellungen begonnen. "Ich war zu Beginn etwas überrascht, denn ich spürte gleich bei der ersten Prüfung nicht das richtige Gefühl und verstand, dass es sehr schwierig werden würde, meinen Traum vom Sieg wahr zu machen", so der 26-Jährige. Erst Schritt für Schritt kam Östberg in Schweden mit dem für ihn immer noch neuen Citroen DS3 WRC besser zurecht.

"Wir haben am Auto einige neue Sachen ausprobiert, außerdem habe ich während des Wochenendes meinen Fahrstil angepasst. Ehrlich gesagt, habe ich ihn während dieser drei Tage völlig umgestellt", sagt Östberg. Diese Leistung seines Piloten stellt auch Teamchef Yves Matton heraus. "Mehr als das Resultat hat mich beeindruckt, wie er diese Rallye angegangen ist. Er hat seinen Fahrstil verändert und kam einen Schritt näher, alles aus dem DS3 WRC herauszuholen", sagt der Belgier. "Er hat viel mit dem Team gearbeitet und seine Zeiten während der Rallye waren sehr ermutigend."

Den Sieg bei der Power Stage verdankt Östberg möglicherweise einer Fehleinschätzung. "Wir kamen an eine Zwischenzeit, die meiner Meinung nach falsch war. Sie zeigte plus drei Sekunden an und ich dachte: 'Ich bin viel zu langsam.' Also nahm ich Tempo auf und lag letztlich vorne", sagt er. "Ich denke aber, die Zwischenzeit war falsch, vielleicht haben wir zu viel attackiert." Die Zeitmessung war allerdings korrekt, bei der zweiten Zwischenzeit lag Östberg drei Sekunden hinter Weltmeister Sebastien Ogier, der vor ihm gestartet war.

Unter dem Strich lautet Östbergs Fazit: "Es war ein großartiges Wochenende, obwohl wir uns etwas mehr erhofft hatte. Letztendlich bin ich mit der dritten Position zufrieden. Die Zeiten bei den Prüfungen und die drei Punkte bei der Power Stage waren sehr gut", so der Norweger, der bei der Annäherung an sein neues Arbeitsgerät deutliche Fortschritte machte.

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