RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Schweden-Rallye

Östberg kommt mir dem DS3 immer besser zurecht

Mads Östberg holt in Schweden sein erstes Podium für Citroen. Nach einer Umstellung des Fahrstils kommt der Norweger mit dem DS3 WRC besser zurecht.

Zweite Rallye, erstes Podium. Nach Platz vier bei der Rallye Monte Carlo fuhr Mads Östberg bei seinem zweiten Einsatz für Citroen bei der Rallye Schweden auf Rang drei. Bei seinem "Heimspiel" steigerte sich der Norweger im Verlauf der Rallye deutlich, fuhr auf den Podiumsrang und kam am Ende sogar noch seinem zweitplatzierten Landsmann Andreas Mikkelsen (Volkswagen) recht nahe. Mit der schnellsten Zeit bei der als Power Stage ausgetragenen 24. und letzten Sonderprüfung sicherte sich Östberg zudem drei Zusatzpunkte.

"Es war ein gutes Wochenende", sagt Östberg. Am Mittwochabend hatte es allerdings gar nicht nach seinen Vorstellungen begonnen. "Ich war zu Beginn etwas überrascht, denn ich spürte gleich bei der ersten Prüfung nicht das richtige Gefühl und verstand, dass es sehr schwierig werden würde, meinen Traum vom Sieg wahr zu machen", so der 26-Jährige. Erst Schritt für Schritt kam Östberg in Schweden mit dem für ihn immer noch neuen Citroen DS3 WRC besser zurecht.

"Wir haben am Auto einige neue Sachen ausprobiert, außerdem habe ich während des Wochenendes meinen Fahrstil angepasst. Ehrlich gesagt, habe ich ihn während dieser drei Tage völlig umgestellt", sagt Östberg. Diese Leistung seines Piloten stellt auch Teamchef Yves Matton heraus. "Mehr als das Resultat hat mich beeindruckt, wie er diese Rallye angegangen ist. Er hat seinen Fahrstil verändert und kam einen Schritt näher, alles aus dem DS3 WRC herauszuholen", sagt der Belgier. "Er hat viel mit dem Team gearbeitet und seine Zeiten während der Rallye waren sehr ermutigend."

Den Sieg bei der Power Stage verdankt Östberg möglicherweise einer Fehleinschätzung. "Wir kamen an eine Zwischenzeit, die meiner Meinung nach falsch war. Sie zeigte plus drei Sekunden an und ich dachte: 'Ich bin viel zu langsam.' Also nahm ich Tempo auf und lag letztlich vorne", sagt er. "Ich denke aber, die Zwischenzeit war falsch, vielleicht haben wir zu viel attackiert." Die Zeitmessung war allerdings korrekt, bei der zweiten Zwischenzeit lag Östberg drei Sekunden hinter Weltmeister Sebastien Ogier, der vor ihm gestartet war.

Unter dem Strich lautet Östbergs Fazit: "Es war ein großartiges Wochenende, obwohl wir uns etwas mehr erhofft hatte. Letztendlich bin ich mit der dritten Position zufrieden. Die Zeiten bei den Prüfungen und die drei Punkte bei der Power Stage waren sehr gut", so der Norweger, der bei der Annäherung an sein neues Arbeitsgerät deutliche Fortschritte machte.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Schweden-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

EHRC/ORM/ARC, Weiz: Rallye Radio

Rallye Radio Weiz: Einstiegszeiten & Links

Das Rallye Radio Weiz bringt wieder die Stimmen der Piloten aus der Regrouping-Zone - alle Einstiegszeiten und die Links für Live und zum Nachhören.

WRC Estland: Bericht Keferböck

Wieder maximale Ausbeute im WRC Masters Cup

Auf den selektiven, zum Teil irrwitzigen Schotter-Prüfungen der Rally Estonia konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor ihren dritten Sieg im WRC Masters Cup einfahren und damit die Tabellenführung weiter ausbauen.

WRC Rallye Estland: Nach Tag 2 (SP16)

Pajari hat ersten WRC-Sieg in greifbarer Nähe

Toyota-Pilot Sami Pajari brennt bei der Rallye Estland ein Schotter-Feuerwerk ab und dominiert den Samstag, dahinter tobt ein packender Hyundai-Thriller um Platz drei. Keferböck/Minor liegen im WRC Masters Cup in Führung.

WRC Estland: Nach Tag 1 (SP7)

Sami Pajari führt nach Hattrick zum Start

Nach Siegen bei den ersten drei Wertungsprüfungen führt Toyota-Pilot Sami Pajari die Rallye Estland an - Oliver Solberg erster Verfolger, Fourmaux bester Hyundai. Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz zwei.