RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Schweden-Rallye

Kubica von Leistung in Schweden überzeugt

Robert Kubica nimmt viel Rückenwind aus Schweden mit – Dort verhinderte nur eine Zeitstrafe sowie ein Problem mit der Antriebswelle ein Top-Ergebnis.

Ex-Formel-1-Pilot Robert Kubica ist überzeugt, dass er bei der vergangenen Rallye in Schweden den größten Fortschritt in seiner bisherigen Rallye-Karriere gemacht hat. Kubica stellte beim zweiten Lauf in Folge Prüfungsbestzeiten auf. Er fährt in dieser Saison in seinem eigenen Team einen Ford Fiesta RS WRC. Seine Leistung war gänzlich anders als im Vorjahr bei der Rallye Schweden, als er mit vielen Unfällen aufgefallen ist.

Der Pole hätte es in die Top 5 geschafft, wenn es am ersten Tag nicht das technische Problem mit der Antriebswelle gegeben hätte. Außerdem leistete der Turbo zu viel Druck, weshalb er eine Strafe von fünf Minuten erhielt. Das bedeutete im Endklassement Platz 19. "Es war eine meiner besten Rallyes. Schade wegen der Probleme, denn es hätte ein schönes und vor allem unerwartetes Ergebnis werden können", sagt Kubica.

"Nach der negativen Erfahrung im vergangenen Jahr hätte ich beim zweiten Versuch Vierter oder Fünfter werden können. Ich hätte mit Tänak kämpfen können und hätte ihn vielleicht besiegt. Das ist für uns sehr gut." Außerdem ist Kubica zuversichtlich, dass sein Team nach der Mexiko-Rallye, die am kommenden Wochenende stattfindet, weitere Fortschritte zeigen kann.

Nach Mexiko legt die WRC eine Pause von sechs Wochen ein, bis der vierte Saisonlauf in Argentinien folgt. "Wir müssen noch einiges verbessern und der Zeitplan bis Mexiko war sehr knapp. Wir mussten das Auto neu aufbauen und dann direkt nach Mexiko schicken", sagt er. "Nach Mexiko haben wir etwas mehr Zeit und wir können die generelle Funktionalität verbessern."

Außerdem fügt Kubica hinzu, dass der höhere Ladedruck des Turbo für keine Auswirkungen bei der Performance gesorgt hat. "Der Ladedruck war für einen Bruchteil einer Sekunde höher", sagt Kubica. "Dagegen können wir nichts machen. Wir müssen verstehen, warum das passiert ist. Für die Performance hat es keinen Unterschied gemacht und wir haben es auch nicht absichtlich getan."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Schweden-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

So bitter der Ausfall von Simon Wagner auch ist: Die TEC7 ORM erwartet nun bei der 1.000 Hügel Rallye ein spannendes Finale mit drei Titelkandidaten...

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.

EHRC/ORM/ARC, Weiz: Fotos Samstag

Weiz: Die besten Bilder vom Samstag

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl präsentiert seine besten Bilder vom spannenden Samstag bei der Rallye Weiz.

ARC, Rallye Weiz: Bericht Neulinger

Fünfter Sieg in Folge – Titelverteidigung fixiert!

Marcel Neulinger / Jakob Ruhsam triumphierten auch bei der Rallye Weiz und sicherten sich mit dem fünften Saisonsieg in Folge vorzeitig den Titel in der TEC7 ORM3 und der RP-TOOLS Junioren Rallye Staatsmeisterschaft 2026!

EHRC/ORM/ARC, Weiz: Fotos Donnerstag

Die besten Bilder vom Donnerstag

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl war beim großen Zeremonienstart der Rallye Weiz - hier gibt es seine besten Bilder vom Donnerstag.