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WRC: Schweden-Rallye

„Vor Mexiko ist das definitiv positiv“

Weil er in Schweden ein neues Setup wählte, scheint Jari-Matti Latvala seine Handlingprobleme mit dem Polo WRC in den Griff bekommen zu haben.

Volkswagen-Pilot Jari-Matti Latvala könnte sein Handlingproblem mit dem Polo R WRC in Schweden in den Griff bekommen haben. Weil der Finne nach einem Unfall am Freitag alle Chancen auf den Sieg einbüßte, veränderte er das Setup für die Etappen am Sonntag, was ihm schnelle Zeiten sowie einen Etappensieg einbrachte. Latvala glaubt, dass er nun den Stein der Weisen gefunden haben könnte.
Bislang fuhr er nämlich ein Setup, das viel zu hart auf der Hinterachse war. "Das ist gut bei wirklich hohen Geschwindigkeiten, aber dabei hat man keine Traktion und überhaupt keinen Grip", erklärt er gegenüber wrc.com. "Es scheint, als sei ich beim Testen mit dem Setup in die falsche Richtung gegangen. Das hat bei der Rallye wirklich gestört."

Vermutlich sei das Problem dadurch aufgetreten, weil er das gleiche Setup, mit dem er im vergangenen Jahr in Schweden gewonnen hatte, vom alten auf den neuen Polo übertragen wollte. "Der neue und der alte Polo sind verschiedene Autos mit verschiedenen Setups. Im Grunde wollte ich mit dem Setup vom alten Polo weitermachen, doch das funktioniert nicht notwendigerweise auch im neuen", analysiert er.

Aktuell liegt Latvala mit einem zweiten und einem zwölften Platz auf Rang vier der Gesamtwertung, hat dabei aber bereits großen Rückstand auf seinen Teamkollegen Sebastien Ogier, der sowohl in Monte Carlo als auch in Schweden siegen konnte. Doch nun hofft der Finne auf eine Trendwende: "Vor Mexiko ist das definitiv positiv, weil ich nun das Grundsetup für das Auto kenne. Dabei muss ich bleiben und von dort aus mit dem Auto arbeiten."

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