RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Interview

Hirvonen als Yaris-Tester im Gespräch

Nach seinem Dakar-Abenteuer ist Mikko Hirvonen offen für Testfahrten mit dem Toyota Yaris WRC, doch die Entscheidung steht noch aus.

Noch ist offen, mit welchen Fahrern Toyota in diesem Jahr sein Testprogramm absolvieren wird, bevor man mit dem Yaris WRC in der Saison 2017 das WM-Comeback feiern will. Dass Teamchef Tommi Mäkinen einen Topfahrer bekommen wird, gilt als beinahe ausgeschlossen. Die meisten der aktuellen WM-Piloten sind noch bis 2018 an ihre Arbeitgeber gebunden.

Einer der beiden Stammfahrer könnte Škoda-Werksfahrer Esapekka Lappi werden. Dem jungen Finnen, Europameister des Jahres 2014, wird das Potenzial für eine große Zukunft bescheinigt. Zunächst muss Mäkinen aber einen Testfahrer finden, denn der in Finnland gebaute Yaris WRC soll schon im Frühling in den dortigen Wäldern unterwegs sein. Ein Kandidat für die Rolle des Testfahrers ist Mikko Hirvonen.

Der viermalige Vizeweltmeister bestätigte schon Anfang Dezember sein Interesse, machte aber auch klar, dass er an einem Comeback in der Rallye-WM nicht interessiert sei. In seinem "Ruhestand" will der 35jährige nur mehr Marathonrallyes wie die Dakar absolvieren. Eine Rolle als Toyota-Testfahrer ist aber dennoch weiterhin möglich.

"Es gab viele Gespräche, und es kann sein, dass ich einige Testfahrten absolviere", bestätigt Hirvonen gegenüber WRC Regroup den weiterhin bestehenden Kontakt zu Mäkinen. "Noch ist aber nichts unterschrieben. Die Werkstätte ist ganz in der Nähe. Es wäre also einfach, etwas gemeinsam zu unternehmen. Ich weiß aber nicht, ob es passieren wird. Ich wäre glücklich, wenn ich einige Tests fahren könnte, aber ich weiß es noch nicht."

Aus seinen Jahren als Werksfahrer von Ford und Citroën weiß Hirvonen genau, welche Qualitäten ein Testfahrer haben muss: "Erfahrung hilft immer. Es kommt auch darauf an, welches Feedback man den Ingenieuren geben kann. Wichtig ist auch ein gutes Verhältnis zu den Ingenieuren, damit sie dich verstehen. Natürlich sollte man nicht zu viele Unfälle bauen", fügt er schmunzelnd hinzu.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Interview

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM Podcast: Max & Christoph Zellhofer

Vater/Sohn-Duo blickt auf erfolgreichste Saison zurück

In der neunten Folge des TEC7 ORM Rallye BackStage Podcast blicken Max und Christoph Zellhofer zurück auf ihre bislang erfolgreichste Saison und verraten, warum Motorsport im Autohaus Zellhofer hochgehalten wird.

ARC, Herbstrallye: Bericht Friedl

„Wie in alten Zeiten“

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 – Motorclub Leobersdorf haben mit dem AUTOFUN Ford Fiesta Proto die Rallye mit Erinnerungen aus der Vergangenheit zum Spaßfaktor werden lassen.

ARC, Herbstrallye: Bericht Kiehtreiber

Nothing’s gonna stop us

Die Saison 2026 verlief für René Kiehtreiber mit zwei Ausfällen und vier erfolgreich beendeten Rallyes sehr wechselhaft, zum Abschluß wollten er und sein Stamm-Copilot es noch einmal genau wissen.

Darunter gleiche Technik

Warum Toyota auf Celica und Yaris setzt

Die Celica kehrt in die WRC zurück, der Yaris bleibt: Toyota erklärt, warum künftig zwei verschiedene Modelle zum Einsatz kommen und wer sie fährt

AARC, Herbstrallye: Bericht

Alpe Adria: Die Entscheidungen sind gefallen

Die Entscheidungen um den Titel sind gefallen – Alpe Adria Rally Cup & Alpe Adria Rally Trophy bei einer stark besetzten und bestens organisierten Herbst Rallye!