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WRC: Schweden-Rallye

„Eine schwierige Rallye unter wirklich kniffligen Bedingungen“

Pontus Tidemand konnte bei seiner Heimrallye viel über die Abstimmung eines World-Rallye-Cars lernen und beschert den Schweden einen achten Platz.

Nur in einem der World-Rallye-Cars saß bei der Rallye Schweden ein Einheimischer auf dem Fahrersitz. Der amtierende JWRC-Champion Pontus Tidemand ging bei seiner Heimrallye mit einem Ford Fiesta RS WRC an den Start, der von M-Sport betreut wurde. Der 23-Jährige startete ambitioniert in die Rallye, musste aber schnell erfahren, dass der Umstieg ins World Rally Car ein großer Schritt ist. An die Zeiten der Besten kam Tidemand nicht heran, im Ziel standen aber immerhin ein achter Platz und damit drei WM-Punkte für ihn zu Buche.

"Es war eine schwierige Rallye unter wirklich kniffligen Bedingungen, aber ich bin glücklich, hier im Ziel zu stehen", sagt Tidemand. Das Tauwetter in Schweden, welches den Schnee schmelzen und auf den Straßen immer mehr Schotter hervortreten ließ, stellte den Nachwuchspiloten vor eine große Herausforderung. "Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich unter diesen Bedingungen wohlfühlte, die völlig anders sind als alles, was ich bisher erlebt habe", sagt Tidemand.

Von seinem Gaststart im WRC nimmt der Schwede unter dem Strich viel Positives mit. "Wir haben eine Menge gelernt und waren in der Lage, viele verschiedene Dinge am Auto und beim Fahren auszuprobieren. Es hat Spaß gemacht, alle die schwedischen Flaggen am Straßenrand zu sehen. Ich hoffe, wir haben sie stolz gemacht", sagt Tidemand.

"Es war ein großer Lernprozess für Pontus. Er hatte zu Beginn der Rallye nicht die beste Abstimmung, hat aber viel über die Zusammenarbeit mit den Ingenieuren und die optimale Einstellung gelernt", sagt M-Sport-Chef Malcolm Wilson. "Ich freue mich, dass er gegen Ende seine Zuversicht wiederfand und denke, er kann mit der Arbeit, die er an diesem Wochenende geleistet hat, zufrieden sein."

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