AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
VW-Abgase: kaum Aufregung bei Käufern

Viel Rauch um wenig?

Die große Mehrheit der Autokäufer zeigt sich vom "Abgas-Skandal" bei VW unbeeindruckt und will weiter Diesel und auch VW fahren.

mid/rlo

Monatelang stand der Volkswagen-Konzern wegen der Abgas-Affäre am Medien-Pranger. Doch wie verhalten sich die getäuschten Autofahrer? Reagieren sie etwa mit Liebesentzug für die Marke VW?

Nein - laut dem Ergebnis einer Sonderbefragung der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) im "DAT-Report" 2016 zu der Manipulation von Abgaswerten durch den Volkswagen-Konzern.

Lediglich 9 Prozent aller Befragten und 9 Prozent der momentanen Diesel-Fahrer würden sich wegen des Abgas-Skandals künftig kein Fahrzeug mit Diesel-Motor mehr kaufen - egal welcher Marke.

85 Prozent der Diesel-Fahrer lässt die Affäre kalt. Sie verneinen, dass der Abgas-Skandal einen negativen Einfluss auf ihre zukünftige Kauf-Entscheidung hinsichtlich eines Modells mit Diesel-Motor habe. Und wie sieht es speziell mit VW-Fahrzeugen aus? Ebenfalls überschaubare 17 Prozent geben an, dass sie sich wegen des Abgas-Skandals wahrscheinlich keinen VW kaufen werden.

Was laut DAT-Report viel schwerer wiegt, ist die Unkenntnis bei dieser Thematik. Denn mehr als 75 Prozent der Autofahrer sind offenbar nicht richtig darüber informiert, worum es bei dem VW-Skandal wirklich geht.

Gerade einmal 16 Prozent wissen, dass Stickoxid der entscheidende Punkt ist. Die große Mehrheit gibt jedoch an, dass es um CO2 (somit um den Verbrauch) gehe. Um manipulierte CO2-Werte ging es zwar auch, das war allerdings nur ein kleiner Nebenschauplatz mit wenigen involvierten Modellen und schneller Problemlösung.

Auch das Vertrauen in den Volkswagen-Konzern und den Handel sowie die Werkstätten bei der Bewältigung der Thematik ist offensichtlich sehr viel größer als weitläufig angenommen. Immerhin 63 Prozent aller Befragten und 74 Prozent der VW-Fahrer trauen dem Autobauer aus Wolfsburg eine zufriedenstellende Lösung der Probleme zu.

15 Prozent aller bzw. 16 Prozent der VW-Fahrer haben sich hierzu noch keine Meinung gebildet. Nur 10 Prozent der VW-Fahrer glauben, der Konzern könne das Thema nicht zufriedenstellend lösen.

War der Hype um die Software-Manipulationen somit gerechtfertigt? In der Sache sicher nicht. Diejenigen, die Öl ins Feuer gegossen haben, taten dies ausschließlich eigennützig: US-Behörden, um VW als großen Konkurrenten der US-Autoindustrie zu schaden. Medien, um deren Auflage zu steigern. Und ein paar Querulanten, weil sie hoff(t)en, VW im Zuge des Klagewegs ein paar tausend Dollar (Euro) abpressen zu können. Alle schreien dabei nach Umweltschutz - und denken doch nur an ihre Geldbörsen.

News aus anderen Motorline-Channels:

VW-Abgase: kaum Aufregung bei Käufern

Weitere Artikel:

Die Welt-Leitmesse zum Thema Caravan

Gradmesser der Branche: Caravan Salon Düsseldorf

Die Strahl- und Anziehungskraft der größten Leistungs-Show von Reisemobilen, Caravan und Tourismus ist erneut auch durch die 64. Ausgabe – seit 1994 in Düsseldorf – bestätigt worden. Fast 270.000 Besucher – nicht nur aus DACH, Benelux und den weiteren zentraleuropäischen Anrainern, sondern aus 41 Ländern sorgten für die zweitbeste Resonanz in den Hallen am Rhein.

Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

Elektrische Souveränität: Was moderne Elektroautos heute leisten

Elektroautos und was sie können

Elektroautos markieren einen Wendepunkt der Mobilität. Der elektrische Antrieb arbeitet präzise, leise und effizient, die Fahrzeuge integrieren sich in digitale Ökosysteme und in das Stromnetz.

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.