MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye Dakar 2010

„Sand zum Frühstück, aber nicht im Getriebe“

182 SP-Kilometer über Dünen und Sand: Martin Freinademetz kommt immer besser in Fahrt und als 28. ins Tagesziel - jetzt Gesamtrang 31.

Foto: Xventures

Vom 31. Zwischenrang geht der Tiroler jetzt ins Rennen Richtung Chile und will ganz bewusst einen Gang hinaufschalten.

Auf zwei schnelle Tage folgte am Montag eine erste Navigationsrunde und der vom Familienrat beschlossene Maximalspeed von 120km/h wurde rigide eingehalten, die Müdigkeit im Ziel war dennoch nicht geringer.

„Ich habe meiner Frau gestern versprochen, dass ich es künftig gemütlicher angehe und an dieses Gelübde hab ich mich auch gehalten. In den Dünenpassagen bin ich mein Tempo gefahren, habe nichts riskiert und mich auf die Navigation konzentriert. Roadbook und Kompass waren heute meine besten Freunde, auf die Spuren meiner Vordermänner konnte und wollte ich mich keinesfalls verlassen,“ bewies der gebürtige Innsbrucker mit Rang 28 heute erstmals eine gute Spürnase und sieht sein Potential in genau dieser Fahrweise - „etwas Tempo raus, dafür umso mehr Hirn rein.“

Um im tiefen Sand der nächsten Tage zügig voran zu kommen wird der einzige Österreicher im Feld seinen Zahnkranz modifizieren und somit mehr Leistung aus seiner KTM 690 Rallye herausholen: „Der Sand ist tief und das Bike schwer. Wenn ich mit einem höheren Gang fahren kann, tu ich mir wesentlich leichter.“

Grenzüberschreitende Bergetappe - die vierte Wertungsprüfung führt die Teilnehmer erstmals auf über 4.000m Seehöhe hinauf und endet in Chile. Insgesamt gilt es 503km abzuspulen, 203 davon werden nach der Uhr gefahren.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye Dakar 2010

Weitere Artikel:

Vor einem Jahr flog Red Bulls langjähriger Teamchef Christian Horner raus und wurde durch Laurent Mekies ersetzt - Was hat sich seitdem verändert?

Zwei heftige Abflüge von Max Verstappen haben die FIA auf den Plan gerufen - Der Automobilweltverband nimmt die rotierenden Heckflügel ins Visier

Bei sommerlichen Temperaturen behält George Russell einen kühlen Kopf und siegt erstmals seit dem Saisonauftakt - Aufholjagd von Max Verstappen reicht nicht

MotoGP Assen 2026

Premierensieg für Ai Ogura!

Ai Ogura gewinnt in Assen als erster Japaner seit mehr als 20 Jahren - Raul Fernandez und Jorge Martin auf dem Podium - Marco Bezzecchi gestürzt

GP von Großbritannien: Qualifying

Mercedes erst im Kiesbett und dann auf Pole!

Während sich George Russell in Q1 im Kiesbett wiederfand, fuhr Kimi Antonelli zur nächsten Pole - Hinter ihm lauern die beiden Ferraris, Enttäuschung bei Verstappen