MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye Dakar 2010

Französisch-Crashkurs

Österreichs einziger Dakar-Export auf zwei Rädern erreicht am Sonntag nachmittag nach 472 km und siebeneinhalb Stunden erschöpft das Ziel.

Foto: Marcelo Maragni

In der zweiten Halbzeit der Wüstenrallye in Argentinien und Chile will der Tiroler seine Position in der ersten Hälfte des Klassements – derzeit 36. – behalten und erklärt „Rio“ zum Reizwort des Abenteuers.

„Wer nicht französisch spricht, der hat es bei der Dakar noch ein wenig schwerer,“ spricht Martin Freinademetz die mehr als 100 Abkürzungen im Roadbook an, „alles französisch - und ich hab keine Ahnung von dieser Sprache! Im Auswendiglernen war ich außerdem immer schon schlecht. Die wichtigsten und häufigsten Kürzel hab ich aber schon verstanden. Am meisten hasse ich „Rio“. Keine Ahnung wofür es steht, aber das Terrain ist in diesen Abschnitten immer extrem unruhig und besteht entweder aus großen Steine oder jeder Menge Spurrillen. Ich kann das schon nimmer sehen!“

Die heutige achte Etappe – 96 Motorräder waren Sonntagfrüh nach dem Ruhetag am Samstag noch am Start – bestand zum Großteil aus Rio-Passagen. Das stundenlange Durchschütteln von Mensch und Maschine macht sich beim Innsbrucker vor allem in den Unterarmen bemerkbar. „Die letzten 50km waren die besten des ganzen Tages. Da ging es durch die Dünen und ich hatte die größte Gaudi.“

Die morgige Wertungsprüfung wurde laut Freinademetz von 338km auf etwa 170km wetterbedingt gekürzt. Schon im Vorjahr war es auf dieser Strecke aufgrund starken Nebels zu Änderungen gekommen, auch für morgen soll die Vorhersage nicht allzu rosig sein. Eine Dünenpassage zu Beginn lässt den 40-Jährigen frohlocken, doch der Rest der Strecke in Richtung La Serena soll es in sich haben. Gestartet wird in Reihen zu je 20 Fahrern, der Tiroler kommt nach Tagesrang 48 in der dritten Reihe zum Zug.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye Dakar 2010

Weitere Artikel:

Erster Saisonsieg für Lando Norris und McLaren - Verstappen und Antonelli auf dem Podium - Piastri erst mit Kollision, dann mit technisch bedingtem Ausfall

F1-Qualifying Ungarn

Norris knapp vor Hamilton auf Pole

Mercedes unterliegt erstmals 2026 in einem Qualifying - Lando Norris übertrumpft Lewis Hamilton knapp - Dreher von beiden Red-Bull-Piloten - Fernando Alonso im Q2

Die Formel 1 fährt im Oktober ein zusätzliches Rennen in Malaysia, um den Ausfall von Bahrain im Frühjahr zu kompensieren - Tripleheader mit Baku und Singapur

DTM Oschersleben – Hintergründe

Start in die zweite Saisonhälfte der DTM

Thomas Preining und Mirko Bortolotti schafften es diesmal ganz oben auf das Podium. Zu Beginn der entscheidenden Phase der Saison 2026 schafften die beiden Piloten damit den Anschluss in der aktuellen Meisterschaftswertung an die Spitzengruppe.

Neuer Vertrag bei Red Bull

Verstappen-Zukunft in der F1 geklärt!

Max Verstappen hat allen Wechselgerüchten ein Ende bereitet und seine Verlängerung bei Red Bull in der Formel 1 verkündet