RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Wales

Jetzt muss Aigner Dritter werden!

Red Bull Rallye Teamchef Raimund Baumschlager ist zufrieden, warnt aber vor verfrühtem Jubel. Andi Aigner sagt: „Nicht leicht aber wir geben alles!“

Foto: Red Bull

Ist das ein Krimi! Im Kampf um den Weltmeistertitel in der P-WRC hat das Red Bull Rallye Team nun alle Trümpfe in der Hand! Denn Juho Hänninen ist bei der Wales-Rallye nicht mehr dabei, trat zur heutigen 2. Etappe erst gar nicht mehr an – jetzt muss Andreas Aigner Dritter werden, um den Titel zu sichern!

Da liegen aber noch ganz harte acht Prüfungen (vier heute, vier am morgigen Schlusstag) vor Andreas Aigner (Ö)/Klaus Wicha (D) – Mitsubishi Evo IX!

Noch läuft alles nach Plan: Nachdem fix war, dass Hänninen nicht mehr starten würde, nahm Aigner heute Vormittag das Tempo etwas heraus, war mehr auf der sicheren Seite. Die Folge: Platz 3 ist im Moment abgesichert. Der Viertplazierte Brite Guy Wilks liegt nach 11 SP 48,9 Sekunden hinter dem Steirer, der wiederum 3,1 Sekunden hinter dem Zweitplazierten Schweden Patrik Sandell liegt. Neuer Führender ist Patrik Flodin, 23,8 Sekunden vor Aigner.

Andreas Aigner: „Was soll ich sagen – bis jetzt läuft es für uns ja wirklich sehr gut. Aber der Ausfall von Hänninen ist leider kein Ruhepolster, da steht noch immer die Tatsache, dass ich die Rallye zumindest auf Platz 3 beenden muss, um das große Ziel zu erreichen. Und wenn ich mir den Zustand der Prüfungen ansehe, wird das nicht leicht. Denn zum einen muss ich den Speed halten, zum anderen ist dadurch wiederum jederzeit ein Ausrutscher möglich. Aber was soll’s – wir geben unser Bestes!“

Teamchef Raimund Baumschlager: „Im Moment schaut alles sehr gut aus. Luft zum Schnaufen hat der Andi aber keine. Denn die ganze Sache da vorne ist unheimlich eng. Er muss einfach weiter Gas geben, es hilft nichts. Auch wenn das Risiko dadurch größer wird.“

Für Bernardo Sousa (Por)/Jorge Cavalho (Por) – Mitsubishi EVO IX war heute beim Start zur SP 10 vorerst Schluss – Antriebsdefekt. Das Duo wird aber morgen mit dem Supe-Rallye-Reglement wieder dabei sein.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Wales

- special features -

Weitere Artikel:

Rallye Dakar 2026: Etappe 6

Al-Attiyah übernimmt Führung

Dacia-Fahrer Nasser Al-Attiyah setzt sich mit Sieg auf Etappe 6 an die Spitze der Gesamtwertung - Daniel Sanders dominiert Motorrad-Etappe, kassiert aber Zeitstrafe

Schnee-Chaos stoppt Vorbereitung

Hyundai muss Neuville-Test abbrechen

Heftige Schneefälle stoppten den WRC-Test von Thierry Neuville in Frankreich: Selbst Schneepflüge halfen nicht, doch die FIA gewährt Hyundai einen Nachholtermin

Rallye Dakar 2026: Etappe 8

Al-Attiyah behauptet Führung

Saood Variawa (Toyota) erobert Etappensieg knapp vor Henk Lategan (Toyota) - Nasser Al-Attiyah (Dacia) verteidigt Führung, aber Verfolger kommen näher

Jännerrallye: Bericht Wagner

Der Fluch ist gebrochen

Die amtierenden Staatsmeister Simon Wagner und Hanna Ostlender gewinnen die Jännerrrallye 2026 und sind damit seit einem Jahr in Österreich ungeschlagen