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Subaru- fit für walisische Nebelsuppe

Finale in Wales für Petter Solberg- konnte schon vier Mal gewinnen. Atkinson mit viel Selbstvertrauen in die Schlammschlacht.

Ein paar Autostunden entfernt vom Hauptsitz des Subaru-Einsatzteams Prodrive, nahe den Ortschaften Swansea und Cardiff, wird vom 4. - 7. Dezember die Großbritannien-Rallye in Wales als letzte Station der Rallye-Weltmeisterschaft 2008 ausgetragen. Das Subaru World Rally Team wird mit zwei Impreza WRC2008 am Start sein- gefahren von Petter Solberg und Phil Mills und Chris Atkinson und Stephan Prevot. Subaru konnte die GB Rallye in der Vergangenheit neun Mal für sich entscheiden, vier Siege gehen auf das Konto von Solberg/ Mills.
Bei Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt werden nasse, teilweise gefrorene Schotterstraßen und schlammige Forstwege erwartet. Auf 19 Sonderprüfungen werden 249 SP-Kilometer teilweise auch bei Dunkelheit gefahren.

„Das Subaru-Team war bei dieser Rallye in der Vergangenheit schon sehr erfolgreich,“ sagt Subaru-Teamchef David Richards. „In den Wäldern von Mittel-Wales erwarten uns frostige und eisige Bedingungen. Die GB-Rallye ist der letzte Wettbewerb einer langen Saison, in der wir die Performance des Autos kontinuierlich weiter entwickeln konnten. Solberg und Atkinson haben gut getestet und ich bin sicher, die beiden können kaum erwarten, dass es losgeht.“

„Der erste Tag wird kritisch, weil wir keine normalen Servicebedingungen vorfinden,“ befürchtet Team-Einsatzleiter Paul Howarth. „Der kleinste Reifenschaden oder irgendeine andere Dummheit kann uns die gesamte Rallye kaputt machen. Es ist nur ein Remote-Service erlaubt. Bei einem möglichen Schaden dürfen wir nur Ersatzteile verwenden, die im Auto mitgeführt wurden.“

„Normalerweise sind wir bei Nebel, Regen und Schlamm sehr schnell,“ fügt Petter Solberg hinzu. „Bei der zu erwartenden schlechten Sicht wird der Schrieb eine große Rolle spielen. Aber das ist Phil Mills große Stärke. In Wales haben wir immer um den Sieg mitgefightet - oder zumindest um die Top drei. Sicher sind da noch Kleinigkeiten, an denen wir arbeiten müssen - aber der letzte Test hat uns wieder ein bisschen weiter gebracht.“

„Man muss sich schon ein paar Jahre an diese Rallye heran tasten,“ sagt Chris Atkinson. „Die GB-Rallye ist eine der schwersten Rallyes der WM. Das Selbstvertrauen, im Nebel schnell zu fahren muss man sich erst erarbeiten. Letztes Jahr hatten wir dann schon einen guten Speed. Dieses Jahr wird es ein paar neue Sonderprüfungen geben, aber mit genügend Selbstvertrauen kann man diese schwere Rallye gut überstehen. Die Strategie wird sich auch mit Remote-Sevice nicht viel ändern. Wir fahren, wie immer, von Beginn an auf Angriff. Wenn wir am ersten Tag ein Problem bekommen, sind wir sowieso weg.“

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