RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

FIA: Neues WRC-Reglement noch heuer

Das im Raum stehende WM-Comeback von Toyota zwingt die FIA, dem technische Reglement für World Rally Cars ab 2017 vorzugreifen.

Toyota steht vor einem Comeback in der Rallye-WM. Vergangene Woche rückte man in Italien mit einem Yaris WRC erstmals zu Testfahrten aus. Eine endgültige Entscheidung bezüglich eines Toyota-Wiedereinstiegs steht aber noch aus; die Japaner mit Sitz in Köln möchten zunächst das neue Reglement für World Rally Cars ab 2017 abwarten.

Beim Automobil-Weltverband FIA ist man sich der Verantwortung bewusst und will nun zügig Nägel mit Köpfen machen. "Toyota befindet sich in der Warteschleife. Sie klopfen an und werden in Finnland vor Ort sein, um mehr zu erfahren. Sie warten, weil sie wissen wollen, wie die neuen Autos aussehen werden", sagt Carlos Barbosa, Vorsitzender der WRC-Kommission.

Barbosa weiß einerseits um die Attraktivität der Rallye-WM, andererseits um den Zeitdruck. "Neue Hersteller wollen einsteigen. Doch sie müssen wissen, was in der Saison 2017 auf sie zukommt – und sie müssen das jetzt wissen. Schließlich wollen sie ein entsprechendes Auto aufbauen. Wir müssen – und wir werden – sehr bald entscheiden, welche Autos 2017 eingesetzt werden", so der Portugiese.

Barbosa weiß: "Es ist nicht möglich, mit den neuen Regeln bis zum nächsten Jahr zu warten. Die Hersteller hätten dann nicht genügend Zeit, für 2017 ein Auto aufzubauen und zu testen." Das erste Treffen diesbezüglich wird in Portugal stattfinden. Toyota hat bereits klargestellt, dass der gegenwärtig im Testeinsatz befindliche Yaris nur für Testzwecke herangezogen werden soll. Eine Homologation dieses Autos für den Wettbewerb ist keinesfalls vorgesehen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor

Am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Mit der ARC Rallye Triestingtal feiert die Austrian Rallye Challenge einen fulminanten Saisonauftakt....

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.