RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Interview

Marcus Grönholm: Gaststart für Toyota?

Der zweifache Rallyeweltmeister Marcus Grönholm (FIN) könnte in der Saison 2019 mit Toyota ein Kurzcomeback in der Rallye-WM feiern.

Marcus Grönholm könnte im Jahr 2019 mit Toyota seine Rückkehr in die Rallye-WM feiern. Der Finne soll bei der Schweden-Rallye für die Japaner ins Cockpit eines WRCs zurückkehren. In diesem Jahr sei das Vorhaben nur knapp gescheitert, weshalb nun die nächste Saison angepeilt wird. Zuletzt war Grönholm im Jahr 2010 in der Rallye-WM am Start.

"Weil ich in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden bin, wäre es eine tolle Sache gewesen. Ich möchte nicht in Finnland starten, weil mir die Schweden-Rallye besser gefällt", sagte Grönholm. Finnland sei aufgrund seiner Sprünge sehr anspruchsvoll, wohingegen man als Fahrer die Schweden-Rallye genießen könne, so der Finne.

"Heuer wäre ein Start großartig gewesen, weil es so viel geschneit hat. Ich wäre gewiss bei der Musik dabei gewesen", erklärte Grönholm. Aktuell sei sein einmaliger WM-Start jedoch nicht ganz oben auf der Prioritätenliste von Toyota-Teamchef Tommi Makinen. "Es wäre trotzdem eine tolle Geschichte, oder?", wollte der zweifache Weltmeister die Hoffnung noch nicht aufgeben.

Erfahrung mit dem Yaris WRC hat Grönholm bereits gesammelt: Bei der Finnland-Rallye ist der Routinier während der Zuschaueretappe in Harju im Cockpit gesessen. "Ich habe fünf Kilometer im Auto zurückgelegt und war nicht weit von der Bestzeit entfernt. Es hat Spaß gemacht, weil ich nicht wie verrückt fahren musste", so der Finne.

Der Start im Jahr 2018 sei an mehreren Problemen gescheitert: Es hätte einerseits zu wenig Autos gegeben, andererseits sei das Team zu diesem Zeitpunkt viel zu beschäftigt gewesen. Für die Saison 2019 sei Toyota aber optimistisch, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. "Wir werden wieder darüber reden. Es wäre toll, Marcus wieder im Auto zu sehen", sagte Makinen.

Mit Peugeot, für das er bis 2005 tätig war, holte Grönholm in den Jahren 2000 und 2002 den Rallye-WM-Titel. Am Ende der Saison 2007 trat er nach zwei Jahren als Ford-Werksfahrer zurück, kehrte aber 2009 und 2010 für jeweils eine WM-Rallye zurück. Momentan gilt sein Hauptaugenmerk dem GRX-Projekt in der Rallycross-WM, in der er Supercars auf Basis der Hyundai i20 WRC einsetzt.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Interview

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Kanaren: Nach Tag 2 (SP8)

Toyota-Fünffachspitze - Keferböck P2 Masters

Toyota hat die zweite Auflage eines Rallye-WM-Laufs auf den Kanarischen Inseln bislang absolut im Griff, aber der Kampf in den Top 5 ist spannend. Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz zwei.

ARC, Vipavska Dolina: Vorschau Nothdurfter

Neues Erlebnis im Mai

Mit dem bevorstehenden nächsten Lauf zur Austrian Rallye Challenge steht auch für Alfons Nothdurfter und Christian Roschker eine Fortsetzung ihrer Aktivitäten bevor. Sie führt zur Rally Vipavska Dolina in Slowenien.

Neulinger & Lichtenegger in Skandinavien

Beide BRR-Youngsters beim nächsten ERC-Lauf

Maximilian Lichtenegger und Bernhard Ettel durften in Spanien jubeln - beim nächsten ERC-Lauf, auf skandinavischem Schotter, starten mit Neulinger und Lichtenegger gleich beide BRR-Youngsters.

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…

Zur Saisonhalbzeit werfen wir einen Blick auf die Tabellen der TEC7 ORM. Einen knappen Kampf gibt es nur noch in der TEC7 ORM2…

TEC7 ORM Rallye BackStage: #2

TEC7 ORM-Podcast widmet sich den CopilotInnen

Die zweite Ausgabe von TEC7 ORM Rallye BackStage, dem offiziellen Podcast der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft, widmet sich jenen mutigen Menschen, die auf der Beifahrerseite nicht nur aus dem „Gebetsbuch“ lesen…