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Lässt sich Loeb die Suppe versalzen?

Petter Solberg und Marcus Grönholm wollen Sebastien Loeb in Deutschland die Suppe versalzen, Manfred Stohl hofft indes auf Regen.

Nach zehn verbissenen Anläufen gelang es
Ex-Weltmeister Marcus Grönholm (Peugeot) bei seinem Heimspiel Finnland-Rallye die beeindruckende Siegesserie des Elsässers Sébastien Loeb (Citroën) zu unterbrechen und ebenfalls den Norweger Petter Solberg (Subaru) zu düpieren.

Nach zehn von 16 WM-Runden konnten sich bislang nur "Super Seb" Loeb (7 Saisonsiege), "Hollywood" Solberg (2) und "Magic Marcus" Grönholm (1) als Gewinner eines WM-Laufs feiern lassen.

Grönholm glaubt aktuell an die WM-Wende, und sein Teamchef Jean-Pierre Nicolas versprüht Optimismus: "Wir sehen dem nächsten Einsatz in Deutschland auf Asphalt sehr optimistisch entgegen."

Für den sportlichen Schlagabtausch bei der OMV ADAC RALLYE (25.-28. August 2005) in der Region rund um Trier, Baumholder und St. Wendel ist so der große Showdown programmiert. Unter den 61 eingegangenen Nennungen aus 20 Nationen gelten die drei WM-Protagonisten Loeb, Solberg und Grönholm nur als Spitze des Eisbergs, denn allein die 20 WRC-Teams mit ihren rund 300 PS starken High-Tech-Boliden sind potenzielle Anwärter für das Siegerpodest.

"Unserem geschätzten Kollegen Loeb werden wir die vierte Siegtour durch Deutschland gehörig vermasseln", verspricht Petter Solberg, und Marcus Grönholm grinst zustimmend.

Manfred Stohl, der mit seinem OMV-Xsara bei der Zypern-Rallye auf dem überraschenden zweiten Platz hinter Loeb landete, glaubt an große Überraschungsmomente: "Regen ist für die meisten Fahrer ein Horror, für mich aber ein Segen. Je mehr es schmiert, desto mehr Action für die Fans und umso höher meine Chancen auf eine Top-Plazierung. Im Ziel würde ich mich gerne unter den glorreichen Sieben der Asphalt-Cowboys wieder finden."

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