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Wieder ging das Differential kaputt

Sonntag gab’s erneut technische Probleme – Ausfall! Harrach war verzweifelt aber auch voraussehend: „Wenn wir gefahren sind, waren wir schnell!“

Defektes Differential bereits in der Anfangsphase, dann eine tadellose Leistung am Samstag, schnellster Österreicher, eine tolle zweite Zeit in der heutigen, ersten Prüfung, ehe wieder das Differential streikte: Beppo Harrach hadert nach der OMV Deutschland-Rallye etwas mit dem Schicksal: „Wir haben alles versucht, haben gekämpft wie die Löwen – und am Ende stehen wir ohne Ergebnis da. Es ist wirklich zum verzweifeln.“

Der Brucker findet aber auch positive Erkenntnisse: „Wenn wir gefahren sind, dann waren wir schnell, haben auch punkto Konstanz nichts vermissen lassen. In Anbetracht der Tatsachen, dass ich sowohl ein neues Auto, als auch neue Reifen gefahren bin, sechs Monate kein Rallye-Auto pilotiert habe und vor fünf Wochen noch im Krankenhaus gelegen bin, sehr zufrieden stellend.“

Begonnen hat der letzte Tag viel versprechend: Mit Co-Pilot Andreas Schindlbacher erreichte er in der Auftaktprüfung Platz zwei. Hinter dem Finnen Latvala, vor dem Deutschen Gaßner. Doch dann streikte erneut das Differential an seinem Mitsubishi Evo VIII: Auf SP 15 entkam er knapp der Disqualifikation, konnte gerade noch vor dem Schlusswagen durchs Ziel fahren. Die nächste SP rollte Beppo drüber, schleppte sich bis zum Serviceplatz. Dort musste er dann nach einem Check seiner Mechaniker aufgeben.

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