Autowelt

Inhalt

Genfer Autosalon: Bugatti Chiron Sport Bugatti Chiron Sport 2018

Upgrade

Auf dem Genfer Autosalon präsentiert Bugatti den 3.153.500 Euro teuren Chiron Sport. Allein die Mehrwertsteuer beträgt über eine halbe Million Euro.

mid/som

1.500 PS, rund drei Millionen Euro und 420 km/h. Daten, die auf den ersten Blick nicht neu sind, aber jedes Mal aufs Neue schier unglaublich erscheinen. Die Rede ist vom Supersportwagen schlechthin, dem Bugatti Chiron. Einem Fahrzeug, das innerhalb von 32,6 Sekunden aus dem Stand bis Tempo 400 beschleunigt und nach weiteren 9,36 Sekunden wieder zum Stehen kommen kann.

Wer jetzt glaubt, dass das Ende der Fahnenstange erreicht ist, der irrt mal wieder. Denn auf dem Genfer Autosalon präsentiert Bugatti den 3.153.500 Euro teuren Chiron Sport. Das Ausstellungsfahrzeug in Genf kostet dank Farb- und Ausstattungsoptionen 3.546.200 Euro (beide Preise ohne Steuern) und ist damit das teuerste auf der Messe ausgestellte Serienfahrzeug.

Dafür darf sich der solvente Kunde bei unveränderten Leistungs- und Performancedaten über deutlich verbesserte Handling-Eigenschaften und noch mehr Agilität freuen. Bugatti entwickelte dafür ein dynamisches Handling-Paket und hat an die 18 Kilogramm aus dem Fahrzeug genommen. Im Ergebnis erzielt der Chiron Sport eine höhere Geschwindigkeit in Kurven und fährt die Runde auf dem Handling-Kurs des Test- und Prüfgeländes von Nardo in Süditalien fünf Sekunden schneller als der Chiron. Optisch unterscheidet sich der Chiron Sport vom Basisfahrzeug hauptsächlich durch ein neues Felgen-Design sowie eine neue Vierrohr-Abgasblende.

"Wir haben den Chiron Sport für die Kunden entwickelt, die ihren Chiron noch sportlicher und mit deutlich mehr Querdynamik erleben wollen", so Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti Automobiles S.A.S. "Dabei war uns allerdings wichtig, die Einzigartigkeit des Chiron, nämlich die Verbindung von ultimativer Leistung, Längsbeschleunigung und Höchstgeschwindigkeit mit Luxus, Komfort und Alltagstauglichkeit nicht anzutasten."

Ein interessantes technisches Detail sind die neuen Scheibenwischerarme, die Bugatti für den Chiron Sport entwickelt hat. Erstmals in einem Serienfahrzeug besteht dieses Bauteil aus Kohlefaser.

Bei dieser Neuentwicklung ist Bugatti in der Lage, auf Gelenke, wie sie bei herkömmlichen Wischern üblich sind, zu verzichten und deren Funktion stattdessen in die Kohlefaserkonstruktion der Wischerarme zu integrieren. Darüber hinaus werden die aus Aluminium bestehenden Endteile der Wischerarme im gewichtsparenden 3D-Druckverfahren hergestellt. Dadurch sind die neuen CFK-Wischer 77 Prozent, oder 1,4 Kilogramm, leichter als ihre Vorgänger.

Nicht zu übersehen ist die rote Ziffer 16 auf dem schwarz lackierten Gitter des Kühlergrills - als Referenz an die Anzahl der Zylinder, die dem Achtliter-Aggregat des Chiron eine Alleinstellung verleihen. Schwarz ist die bestimmende Farbe des Interieurs. Alle Bedienelemente im Fahrzeug sind schwarz eloxiert. Lenkrad und Wählhebel sind mit schwarzem Rauleder bezogen. Darüber hinaus hat Bugatti hauptsächlich drei Materialarten für die Gestaltung des Innenraums verwendet: Alcantara, Glattleder und Sicht-Carbon.

Drucken
BMW Concept M8 Gran Coupé BMW Concept M8 Gran Coupé Cupra Ateca Cupra Ateca

Ähnliche Themen:

05.03.2019
Großer Name

Piëch Automotive präsentiert mit dem 612 PS starken Piëch Mark Zero die Studie eines neuen Elektro-Sportwagens auf dem Genfer Automobilsalon.

01.03.2019
Neuester Stand

Der neue Mercedes GLC präsentiert sich nach seiner jüngsten Überarbeitung noch deutlicher als kleiner Bruder des GLE. In Genf feiert er Premiere.

28.02.2018
Von Audi bis McLaren

Auf dem Genfer Automobilsalon zeigen fast alle Hersteller kräftig Flagge, im ersten Teil präsentieren wir die Neuheiten von Audi bis McLaren.

Genfer Autosalon: Bugatti Chiron Sport

Teure Schätze Pebble Beach: Mercedes-Benz SSKL & Co.

Mercedes-Benz Classic feiert beim Pebble Beach Concours d'Elegance sein Jubiläum "125 Jahre Motorsport" mit zahlreichen Klassikern.

Vettel: "Das tut sehr gut!" Vettel: "Das tut sehr gut!"

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel ist zurück auf der Siegerstraße: In Singapur holt er seinen fünften Erfolg - Ein Undercut bringt ihn auf Platz eins.

Extreme E: News Newey tritt Extreme-E-Meisterschaft bei

Formel-1-Designlegende Adrian Newey und Formel-E-Meister Jean-Eric Vergne werden Teil des Teams Veloce Racing - Aus dem E-Sport in den Motorsport.

Diesotto Neuer Mazda CX-30 - im ersten Test

Der neue Mazda CX-30 bietet elegante Linien, feine Materialien und hohe Verarbeitungsqualität. Und eine Neuheit unter der Motorhaube. Erster Test.