MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: News

Ginetta-LMP1-Projekt künftig ohne Manor

Der Rennstall Manor ist nicht länger am strauchelnden LMP1-Projekt von Ginetta beteiligt, wie Teamchef John Booth nun bestätigt hat.

Manor ist nicht mehr Teil des LMP1-Projekts von Ginetta und TRSM, das seit diesem Jahr als semiprivates Team bei einigen Läufen der Langstrecken-WM 2018/19 an den Start geht: Schon beim nächsten Rennen in Fuji, wo nach der Silverstone-Absenz überdies nur eine G60-LT-P1 dabei sein wird, soll Manor laut Teamchef John Booth keine Rolle mehr spielen. Zuvor habe man TRSM mit Ausrüstung, Erfahrung und Expertise ausgeholfen sowie die Aufgaben an der Strecke übernommen.

"Aus geschäftlichen Gründen sind wir nicht mehr involviert", so Booth mittlerweile. "Wir waren seit dem Aufbau des Autos bis Le Mans dabei." Ginetta-Boss Tomlinson will nicht bestätigen, dass Manor die Boliden eingesetzt hat. Er sagt: "TRSM hat die Lizenz, und es ist die Entscheidung des Teams, wen sie für den Einsatz des Wagens einstellen."

"Ginetta hat alles gegeben, die Autos für die Rennen vorzubereiten, und außerdem das Programm sehr unterstützt", so Tomlinson weiter. Der Hersteller wolle das Auto mit einem neuen Motor auf der Strecke schicken, um Vergleiche mit der direkten Konkurrenz anstellen zu können. Beim britischen WM-Lauf zuletzt in Silverstone waren die Ginetta-Boliden nicht gestartet, wohl auch, weil allzu kurzfristig von Mecachrome- auf AER-Aggregate gewechselt wurde.

Dies galt jedoch als Modelwechsel, weshalb bei der FIA extra eine Anfrage gestellt werden musste. Manor-Sportdirektor Graeme Lowdon sagte, dass der Rennstall in keiner Position sei, dies zu machen. Ginetta sei jedoch eingeschritten und habe auf die rechtzeitige Homologation der Autos samt neuer Motoren bestanden, da sowohl Manor als auch TRSM über den Wechsel informiert gewesen seien.

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: News

Weitere Artikel:

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

Suzuka verkauft Asphalt

Wenn Formel-1-Geschichte greifbar wird

Ein Stück Rennstrecke für zuhause: Warum Suzuka seinen Asphalt zum Verkauf anbietet und was erste Bilder über die Sammlerobjekte verraten

Pizzonia: Habe Sohn verteidigt

Ehemaliger Williams-Pilot in den USA verhaftet

Antonio Pizzonia wurde am Wochenende in Texas verhaftet - Der ehemalige Formel-1-Pilot wollte laut eigener Aussage seinen Sohn vor einem anderen Mann verteidigen

Wirbel vor den F1-Tests: Ein Schlupfloch im 2026er-Reglement sorgt für Streit - Mercedes und Red Bull stehen im Fokus, die FIA ruft zum Krisentreffen

Max Verstappen ist weiterhin der Meinung, dass Red Bull Liam Lawson mehr Zeit hätte geben sollen - Auch für Nachfolger Yuki Tsunoda sei es "schwierig" gewesen