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Sirotkin geht in die Langstrecken-WM

Sergey Sirotkin hat nach seiner Exkursion in die Formel-1-WM ein neues Cockpit gefunden: Der Russe fährt im BR1-LMP1 von SMP Racing.

Nach einer Saison war das Kapitel Formel-1-WM für Sergey Sirotkin schon wieder beendet, der Russe hat inzwischen aber ein neues Cockpit gefunden: Für SMP wird er die drei verbleibenden Rennen der Langstrecken-WM 2018/19 bestreitet – die 1.000 Meilen von Sebring am 15. März, die Sechs Stunden von Spa am 4. Mai und als Abschluss der ersten kalenderjahrübergreifenden Saison die 24 Stunden von Le Mans am 15./16. Juni 2019.

In Le Mans war Sirotkin bereits im Jahr 2017 für SMP am Start. Damals teilte er sich in der LMP2-Klasse einen Dallara-Gibson mit Mikhail Aleshin und Viktor Shaytar. Mit Klassenrang 16 und Platz 33 im Gesamtergebnis hielt sich ihr Erfolg in äußerst überschaubaren Grenzen.

Nun stößt Sirotkin zum LMP1-Projekt von SMP und fährt gemeinsam mit Egor Orudzhev und Stéphane Sarrazin den BR1-AER mit der Startnummer 17. Der Ex-Williams-Pilot löst dabei Matevos Isaakyan im bisherigen Aufgebot ab.

"Ich fühle mich geehrt, als Teil von SMP die Farben der russischen Flagge auf einem russischen Prototypen in der Langstrecken-WM vertreten zu dürfen. Ich bin mir sicher, dass wir in der Lage sein werden, um Siege zu kämpfen, auch bei den 24 Stunden von Le Mans", sagte Sirotkin voller Zuversicht.

Im zweiten SMP-Auto mit der Startnummer 11 waren Aleshin, Jenson Button und Vitaly Petrov bislang erfolgreicher als ihre Kollegen; allerdings hat der Brite schon angekündigt, die Rennen in Sebring und Spa auszulassen, um sich voll auf seine Titelverteidigung in der japanischen Super-GT-Serie konzentrieren zu können. Lediglich in Le Mans will der Formel-1-Weltmeister von 2009 nach aktuellem Stand noch einmal für SMP antreten.

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