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Stohl konzentriert sich schon auf Wales

Das OMV-Team zieht nach der Deutschland-Rallye eine ausgeglichene Bilanz: Punkte gab's zwar keine, dafür war man wieder bestes Privatteam.

Auch wenn die OMV-Rallye für das OMV-Team nicht das erhoffte Resultat in den Punkterängen gebracht hat, kann man mit den gezeigten Leistungen der beiden Piloten zufrieden sein. Beide Fahrer waren auf den 19 Sonderprüfungen mehrmals – von der SP-Zeit her gesehen – unter den Top Ten zu finden. Dies galt im Besonderen auch für Manfred Stohl, der einmal Fünfter, Sechster und Siebenter werden konnte. Dank Pons mit Platz Neun wurde das Team nach Monte Carlo, Neuseeland, Zypern und Argentinien wieder bestes Privatteam.

Mit einer starken Leistung am Schlusstag konnte sich der Spanier Xavier Pons noch von Zwischenrang zwölf auf den sehr guten neunten Rang nach vor arbeiten. Dabei bewies der OMV-Pilot Nervenstärke, dies vor allem im Sekundenkrimi mit dem Finnen Harri Rovanperä, den er schlussendlich um 2,4 Sekunden distanzieren konnte: „ Für mich ist es heute nicht so schlecht gelaufen. Das Auto war besser abgestimmt als gestern, damit war es möglich, wieder zwei Plätze gutzumachen. Mit dem neunten Gesamtrang bin ich sehr zufrieden, am Schluss ist es noch richtig spannend geworden.“

Manfred Stohl zeigte sich nach seinen beiden Ausfällen am Freitag und Samstag heute schon wieder guter Laune: „Ich habe die Deutschland-Rallye schon vergessen. Jetzt konzentriere ich mich voll auf die Wales-Rallye, wo ich in den vergangenen Jahren immer punkten konnte.

Stepan Vojtech sammelt wertvolle Erfahrungen

Für den 28jährigen Stepan Vojtech aus Tschechien bedeutete die OMV-Rallye seine Premiere in der Rallye Weltmeisterschaft. Der Einsatz hat gezeigt, dass Vojtech fahrerisch durchaus in der Lage ist, sich zukünftig im Mittelfeld der Weltklasse zu etablieren. Einige technische Probleme und ein Ausritt, der zur Aufgabe am Samstag führte, verhinderten aber eine bessere Platzierung.

Nach dem gestrigen Ausfall haben Vojtech/Ernst die Möglichkeit wahrgenommen, am Schlusstag noch einmal an den Start zu gehen: „Am Beginn des heutiges Tages hatten wir durch den gestrigen Unfall noch kleine Probleme, danach haben wir den fast 200.000 Fans eine gute Show geboten. Es war eine wunderschöne Erfahrung für uns, wir haben diese OMV-Rallye bei unserem ersten WM-Einsatz richtig genossen. Ich hoffe, dass dieser Einsatz nicht einmalig war und ich werde mich bemühen, zukünftig wieder WM-Luft zu schnuppern.“

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