
Ennstal Classic 2008 | 02.07.2008
Henri Pescarolo beim Chopard-Grand Prix in Gröbming
Er fuhr gegen Rindt und Lauda, sein Pescarolo-Judd war heuer in Le Mans der erste Benziner hinter der Diesel-Phalanx - Henri Pescarolo in Gröbming.
Er fuhr noch gegen Jochen Rindt und Niki Lauda und der Pescarolo-Judd seines Rennteams war heuer im 24 Stunden Rennen von Le Mans auf Rang sieben der erste Benziner hinter der Diesel-Phalanx von Audi und Peugeot.
1942 in Paris geboren, begann Henri Pescarolo 1965 mit einem Lotus Seven seine Rennfahrer-Karriere, die 1969 einen Riss bekam, als er mit einem Matra bei einer Testfahrt in Le Mans schwer verunglückte. Der Wagen explodierte, Henri rettete sich als lebende Fackel in den Wald, ein Zuschauer erstickte seine Flammen. In seinen 57 Formel 1 Grand Prix war der dritte Platz 1970 in Monaco auf Matra das Highlight. Er startete 33 mal in Le Mans, viermal wurde er Gesamtsieger: 1972, 73, 74 und 85. 1987 flog er mit einer Lockheed in 88 Stunden 49 Minuten um die Welt, womit Howard Hughes Rekord von 1938 gebrochen war. Henri ist ein Racer, den man bewundern muß: mit seinem privaten Pescarolo Sport-Team duelliert er sich auch heuer in der Le Mans-Serie mit Audi und Peugeot.
Im 6 Runden Chopard-Grand Prix im Rahmen der Ennstal-Classic wird er ein hochinteressantes Auto fahren, einen AWE aus der Sammlung von Walter Degelsegger.
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