CLASSIC

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ennstal-Classic 2014

The Spirit of McLaren bei der Racecar-Trophy

Harry Read startet mit einem McLaren M8C bei der Racecar-Trophy und erklärt die Eigenheiten der „geliebten Monster“.

Michael Hintermayer
Foto: Ennstal-Classic/Hintermayer

Gleich drei Wagen aus der legendären CanAm-Serie beehren die Racecar-Trophy und begeistern die Zuseher mit dem monströsen Sound der hochgezüchteten V8-Motoren. Harry Read aus Deutschland ist mit einem McLaren M8C aus dem Jahre 1970 am Start der Racecar-Trophy. Der M8C ist der Nachfolger des M6 und basiert auf einem Monocoque in Badewannenform. Der 9 Liter Bigblock-Motor entwickelt ein Drehmoment von 1100 Newtonmetern und beschleunigte die Wagen in Watkins Glen auf bis zu 350 Stundenkilometer.

Harry Read erklärt, warum diese Wagen einen ganz speziellen Meilenstein in der Geschichte des Automobilsports darstellen (nicht nur aufgrund der unvorstellbaren Motorleistung). „Ich habe von einem McLaren-Mechaniker eine nette Geschichte erfahren. Denny Hulme, der auch in der CanAm startete fuhr einen Formel-1-Test für das damalige McLaren-Team. Als er aus dem Auto ausstieg, meinte er zum damaligen Chefmechaniker, dass etwas mit dem Motor nicht in Ordnung wäre. Doch dieser erwiderte, dass mit dem Motor alles in Ordnung sei, aber dies kein CanAm -Wagen ist. Dies zeugt von der Leistungsausbeute der CanAm -Prototypen.“

Und sogar die Tanks waren außergewöhnlich: „Der Wagen hat zwei Tanks mit insgesamt 300 Litern Benzin. Man braucht nur auf den Fotos die Straßenlage der Wagen ansehen und man weiß eigentlich, in welcher Phase des Rennens das Foto gemacht wurde. Wenn die Tanks leer wurden, hob sich das Fahrzeug vorne von der Straße, was zu einem sehr schwierigem Fahrverhalten führt. Man bedenke, das ein CanAm -Rennen über 300 Kilometer ging und die Tanks am Schluss geleert waren.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Ennstal-Classic 2014

Weitere Artikel:

Gutes Rezept, falscher Zeitpunkt

Helden auf Rädern: MG ZS 180

Als praktisch alles schon verloren war, lieferte MG Rover ein Paradebeispiel für cleveres Engineering. Vor allem, weil der ZS ursprünglich der Unsportlichste der Modellpalette war.

Was ist besser?

Oldtimer mieten oder kaufen

Ob als stilvolle Begleitung für besondere Anlässe oder als Ausdruck von Individualität im Alltag – es gibt zahlreiche Autofahrer, die gern einen Oldtimer wählen.

Ein halbes Jahrhundert in sechs Generationen

50 Jahre VW Polo

Autos sind immer Kinder ihrer Zeit – und kaum ein anderes zeigt diesen Schlüssel zu großer Beliebtheit besser als der VW Polo. Je nach Zeitgeist und Geschmack passte er sich den Wünschen und Bedürfnissenn der Kunden an, blieb seinem Grundmotto aber stets treu: leistbare Mobilität ohne Abstriche auf der Höhe der Zeit. Wir blicken zurück auf fünf bewegte Jahrzehnte, erzählt anhand der sieben Polo-Generationen.

Der Saft des frühen Blitzes

Helden auf Rädern: Opel Kadett Impuls

Viele Hersteller probierten schon vor einem halben Jahrhundert, normale Autos zu elektrifizieren. Opels Ansatz beim Kadett Impuls war dagegen schon einen Schritt weiter.

Gleich, aber nicht

Helden auf Rädern: VW Mitra

Dieser VW Transporter ist kein VW Transporter. Oder zumindest nur teilweise. Jedenfalls nicht so, wie man es anhand der Optik vermuten würde. Eine wirre Geschichte, die nicht lange gutgehen konnte.

Die Opfer des Wunders

Helden auf Rädern: BMW Glas 3000 V8

Weil das Wirtschaftswunder schneller Wohlstand brachte, als es manche Firma recht war, griff Glas mit dem 3000 V8 gleich nach den Sternen. Dazu fehlte es dann aber doch an Strahlkraft.