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Zweckoptimismus

Für Skoda ist die Deutschland-Rallye eine Art Heimspiel, nach den mageren Ergebnissen der letzten Rallyes hofft man nun auf Punkte.

Die Deutschland-Rallye ist der elfte Lauf des Jahres, aber erst die zweite Asphalt-Rallye der Saison. Darüber hinaus ist die Deutschland Rallye aufgrund ihrer Streckencharakteristik eine große Herausforderung für die Fahrer und Fahrzeuge.

Der einzige Lokalmatador am Steuer eines für die Marken-WM nominierten WRC ist Armin Schwarz. "Das ist eine sehr wichtige Rallye für mich, aber obwohl es sich um meine Heimrallye handelt, versuche ich sie so zu behandeln wie jede andere", sagte der Skoda Pilot.

"Aufgrund der wechselnden Streckenbedingungen muss man sich rasch anpassen. Es sind drei Rallyes in einer, aber glücklicherweise ist der Fabia sehr anpassungsfähig."

An seiner Seite fährt nicht wie gewohnt einer der beiden Finnen – Janne Tuohino oder Jani Paasonen – sondern Asphalt-Spezialist Alex Bengue. "Ich mag diese Rallye sehr", so Bengue. "Ich muss versuchen von Beginn an schnell zu sein, allerdings war mein letzter WRC Einsatz in Monte Carlo und ich weiß nicht wie schnell meine Konkurrenten sein werden. Ich hoffe jedenfalls, dass der Abstand gering sein wird."

Als dritten Fahrer schickt Skoda den Tschechen Jan Kopecky in die Rallye. "Ich freue mich sehr auf die Rallye, zumal ich den Fabia sehr mag", machte Kopecky klar. "Ich habe mir vorgenommen schnell und sicher zu fahren und ins Ziel zu kommen."

Für Skoda ist die Deutschland Rallye mit Finnland der wichtigste Event des Jahres. Das weiß auch Teamchef Martin Mühlmeier, der sich mit Sicherheit über den einen oder anderen WM-Punkt sehr freuen würde. "Deutschland ist ein sehr wichtiger Markt für uns", sagte Mühlmeier.

"Unsere Zuverlässigkeit war in Finnland schon besser und wir haben für diese Rallye eine starke Fahrerpaarung. Dazu haben wir in den letzten Wochen viel getestet."

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