AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Von wegen Mini!

Der Mini Clubman wird eine ganze Nummer größer und damit vom Pseudo-Kombi mit halber Hintertür zum echten Kompakt-Fünftürer.

mid/rlo

Der neue Clubman der britischen Kult-Marke Mini zeigt jetzt wirklich wahre Größe. Gegenüber dem Vorgängermodell legt der neue Mini Clubman 26 Zentimeter in der Länge (Gesamtlänge: 4,22 Meter) und 15 Zentimeter in der Breite (Gesamtbreite ohne Spiegel: 1,84 Meter) zu und will so zum familientauglichen Fünfsitzer werden.

Zum Vergleich: Der VW Golf VII ist gerade mal vier Zentimeter länger. Erstmals zu sehen ist der Clubman als Concept Car auf dem Genfer Salon (6. bis 16. März).

Und diese Nachricht dürfte viele Mini-Fans freuen: Die halbe Tür auf der Beifahrerseite, stolz auch Clubdoor genannt, ist verschwunden. Durch sie mussten sich Mitfahrer von Mini-Clubman-Besitzern bisher zwängen, wenn sie die Rückbank erreichen wollten. Die zweiteilige Kofferraumtür samt hoher Ladekante ist allerdings geblieben.

Beim Design bleibt der Mini Clubman der bekannten Linie treu. Das Gesicht prägen die runden Hauptscheinwerfer und der verchromte Kühlergrill. Die runden Nebelscheinwerfer sind jetzt innerhalb des Grillrahmens angebracht.

Radlaufverbreiterungen aus Kunststoff sowie das farblich abgesetzte Dach prägen die Seitenansicht. Neu am Mini sind die seitlichen Luftauslässe hinter den Vorderrädern. Zudem bekommt der Clubman mächtige 19-Zoll-Vielspeichenräder. Auch der verchromte Doppelrohrauspuff vermittelt jede Menge Sportlichkeit.

Im Innenraum zeigt die Studie den wohl hochwertigsten Materialmix, den es je bei einem Mini gab. Patiniertes Silber trifft auf Tweedstoff, Leder, Nubukleder und Holz. Dass es dieser futuristisch wirkende Arbeitsplatz des Mini-Fahrers aber tatsächlich in die Serienversion schafft, ist unwahrscheinlich.

Über die Motorisierungen macht Mini keine näheren Angaben. Der Clubman dürfte sich aber am jüngst vorgestellten Standard-Mini mit drei Türen orientieren. Das heißt, das Motorenspektrum aus Drei- und Vierzylindern mit 1,2 bis 2,0 Litern Hubraum reicht vermutlich von rund 100 PS bis mindestens 240 PS.

News aus anderen Motorline-Channels:

Genfer Autosalon: Mini Clubman Concept

Weitere Artikel:

Das letzte Verbrenner-Hurra; mit AMG-Power

Das ist der neue Lotus Emira

Zwei Sitze, Mittelmotor, Hinterradantrieb, Leichtbau, Verbrennungsmotor ohne jedwede E-Unterstützung. Der neue Lotus Emira ist so pur, wie ein Lotus sein muss ... und damit der letzte seiner Art und schon jetzt ein Klassiker.

Fünfzylinder-Sportler bekommt Goodyear Eagle F1 SuperSport

CUPRA Formentor VZ5: Reifenpartner gefunden

Der Formentor VZ5 ist etwas ganz besonderes. Nicht nur, weil er den begehrten Audi-Fünfzylinder bekommen hat, der VW seit Ewigkeiten verwehrt bleibt, sondern auch, weil er auf 7.000 Stück limitiert wird. Da will Cupra bei keinem Detail kleckern. Auch nicht beim Reifen.

Das verordnete Aus für den Verbrenner?!

EU-Klimapaket: Fit for 55 vorgestellt

Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen aus der EU um 55% sinken, bis 2050 soll Europa der erste "klimaneutrale Kontinent" sein. Auch die Regeln rund ums Auto werden schärfer. Welche Opfer wird "Fit for 55" fordern?

Sportback und Limo: Fahrspaß im Doppelpack

Das ist der neue Audi RS3

Audi legt den RS 3 als Sportback und Limousine neu auf und "schraubt" mit elektronischen Tricks an der Hinterachse. Das Ergebnis ist eine ultimative Fahrdynamik-Maschine, die das Kurvenfahren quasi neu erfindet ... sagt Audi.

Optimiert innen wie außen, kein Turbo mehr

Porsche liftet erneut den Macan

Optisch hat sich zugegebenermaßen wenig am Macan verändert. Dennoch machen die zahlreichen Detailverbesserungen aus dem kleinen Porsche-SUV fast schon ein richtiges Facelift aus.

Hinterradantrieb bleibt, manuelle Schaltung geht

Ohne Riesen-Niere: BMW 2er Coupé enthüllt

Klassische Proportionen, modernes Styling, bis zu 374 PS (bis der M2 kommt) und vielleicht ein letztes Mal Hinterradantrieb: das ist das neue BMW 2er Coupé. Und hurra: Es hat keine Riesen-Niere!!!