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Ford Focus Facelift in Genf zu sehen

Fit ins zweite Leben

Ford vergönnt seinem Bestseller Focus nach drei Jahren ein Facelift. Besonders die Front wurde dabei kräftig und erfrischend modifiziert.

mid/wp

Nach drei Jahren hat Ford die jüngste Generation seines Weltbestsellers Focus überarbeitet. Präsentiert wird er auf dem Genfer Automobil Salon (6. bis 16. März). Für das Gesamtjahr rechnet man mit 1,1 Millionen neu zugelassener Einheiten. Seit dem Start der ersten Focus-Baureihe 1998 hat der Ford-Konzern mehr als zwölf Millionen Exemplare abgesetzt, allein in Europa fanden 6,9 Millionen neue Focus ihre Käufer.

Bei uns startet der überarbeitete Ford Focus nur noch in zwei Karosserie-Versionen ab der zweiten Jahreshälfte 2014. Angeboten werden die fünftürige Limousine und der Kombi mit vier Türen und Heckklappe. Ob die viertürige Stufenhecklimousine und das Cabriolet mit der für 2017/2018 erwarteten komplett neuen Focus-Generation wieder auferstehen, ist noch nicht bekannt. Auch gibt es für den jetzt präsentierten Facelift-Focus noch keine exakten Preise, die Einstiegsversion wird auf dem Niveau des bisherigen Modells liegen.

Die Renovierung des Ford Focus konzentriert sich auf zwei Bereiche: In der Frontpartie dominiert das neue Kühlergesicht, mit dem künftig alle Ford-Pkw sportlicher und selbstbewusster antreten. Und der Innenraum wurde mit einem neuen Bedienkonzept, einer optisch und qualitativ aufgerüsteten Armaturenlandschaft, mit besseren Ablagen und effizienterer Geräuschisolierung komplett überarbeitet.

Erstmals präsentiert Ford in Europa die zweite Generation seines Multimedia-Bediensystems. SYNC 2 kommt mit verbesserter Sprachsteuerung und einem hoch auflösenden Touchscreen.

Etliche Neuerungen stecken in der mobilen Kommunikation und in dem neu konfigurierten Navigationssystem mit Splitscreen-Display, 3D-Darstellungen und der Sprachausgabe von Straßennamen. Auch die Navi-Zieleingabe per Sprachsteuerung ist jetzt möglich und zum Auffinden von markanten Punkten, touristischen Zielen oder Spezialitäten-Restaurants genügt es, mit dem Sprachsystem über die Eingabe ein paar Worte zu wechseln.

Auch die Klimaanlage, Telefonverbindungen und die Audio-Anlage hören auf die sprachlichen Kommandos. Die erste SYNC-Generation wurde in rund acht Millionen Ford installiert.

Weitere Verbesserungen zur Bedienungserleichterung, bei der Technik für Brems- und Sicherheitssysteme sowie mit zwei neuen, zusätzlichen Motoren sollen den Focus in seine zweite Lebenshälfte führen.

So lenkt der mit erweitertem Aufgabenbereich ausgestattete Einpark-Assistent das Fahrzeug auch in Parkbuchten, die quer zur Fahrtrichtung liegen. Raffiniert geht das MyKey-Schlüsselsystem ans Werk. Es lässt sich so programmieren, dass der Focus eine bestimmte Höchstgeschwindigkeit nicht überschreitet, dass Sicherheitssysteme nicht auszuschalten sind und die Audio-Anlage auf eine maximale, vorgegebene Lautstärke eingeschworen wird.

Zudem stellt das Audiosystem seine Tätigkeit komplett ein, wenn einer der Mitfahrenden den Sicherheitsgurt nicht angelegt hat. Eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn soll das mitlenkende Scheinwerfersystem liefern.

Alle Motoren wurden für niedrigeren Verbrauch intensiv überarbeitet. Die Sparquoten erreichen laut Ford bei den Dieseln Größenordnungen von 19 Prozent, die Benziner verbrauchen bis zu 17 Prozent weniger als ihre Vorgänger.

Frisch in der Focus-Motorenfamilie sind der neu entwickelte EcoBoost-Vierzylinder-Benziner mit 1,5 Liter Hubraum sowie 110 kW/150 PS und der 1,5 Liter große Duratorq TDCi mit direkter Dieseleinspritzung und drei Leistungsstufen von 70 kW/95 PS/70 kW, 77 kW/105 als Econetic und mit 88 kW/120 PS. Im Jahr 2015 soll es zudem zwei besonders verbrauchsgünstige Automatikversionen vom Focus geben.

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