Autowelt

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Spiderman

Alfa Romeo entfert das Dach seines Agilitätswunders 4C und zeigt den Spider als Studie in Genf. Definitiv eine realitätsnahe Studie.

Ein Jahr nach der Weltpremiere des Coupés stellt die an Realitätsnähe kaum zu überbietende Designstudie des Alfa Romeo 4C Spider einen entscheidenden Schritt im Hinblick auf den für Anfang 2015 geplanten Start der Serienproduktion dar.

Die Spider von Alfa Romeo zählen zweifellos zu den schönsten Fahrzeugen. Beispiele dafür sind der Giulietta Spider aus den 1950er Jahren, der meist als Duetto bezeichnete Spider, der an der Seite von Dustin Hoffman im Kinohit „Die Reifeprüfung“ (1967) zu Weltruhm kam, und der beeindruckende Alfa Romeo 8C Spider.

In dieser Tradition steht die zweisitzige Studie Alfa Romeo 4C Spider. Mit kraftvollem Design – entworfen vom Alfa Romeo Centro Stile – und leistungsstarkem Mittelmotor verkörpert er die technische Kompetenz der Marke.

Ein sofort ins Auge stechende Detail des Konzeptfahrzeugs ist der in drei Schichten aufgebaute Lack in Perlmutt-Weiß, der mit Tiefe und Glanz die skulpturenhaften Linien der Karosserie hervorhebt. Der Spider wird ein - wenn auch winziges - Stoffverdeck erhalten.

Der Rahmen der Windschutzscheibe besteht ebenso aus Kohlefaser wie die Einfassungen der Hauptscheinwerfer. Die Leichtmetallräder im Format 18 Zoll für die Vorderachse und 19 Zoll hinten sind aus vollem Aluminium gefräst.

Die Vorserienversion des Alfa Romeo 4C Spider hat eine Länge von rund vier Meter, der Radstand ist kürzer als 2,40 Meter. Damit ist der Zweisitzer kompakt und verspricht ein genauso agiles Fahrverhalten wie das Coupé.

Das Gewicht des Alfa Romeo 4C Spider ist konzeptbedingt im Vergleich zum Coupé leicht erhöht. Den Technikern ist es allerdings gelungen, den Unterschied auf rund 60 Kilogramm zu begrenzen.

Wiederum durch den verstärkten Einsatz von Kohlefaser, unter anderem für den Überrollbügel, den Windschutzscheiben-Rahmen und die Spoiler.

Darüber hinaus verzichtet der Spider auf die Heckscheibe aus Glas. Stattdessen ist in diesem Bereich die aus speziellem glasfaserverstärktem Kunststoff (SMC) gefertigte Karosserie neu gestaltet. Sie umschließt die Kopfstützen und den Überrollbügel.

Die Studie des Alfa Romeo 4C Spider ist mit einer Abgasanlage von Akrapovic ausgerüstet. Die zweistufig arbeitende Anlage ist aus Titan und Kohlefaser. Kern des Systems ist ein elektrisch gesteuertes Ventil im Abgasstrom. Mittels Knopfdruck aus dem Cockpit öffnet sich das Ventil. Dadurch wird die Leistungsentfaltung weiter verbessert, außerdem kommt der charakteristische Sound des Turbomotors besser zur Geltung.

Als Antriebsquelle dient der Vierzylinder-Turbomotor aus dem Coupé. Das Triebwerk mit einem Hubraum von rund 1.750 Kubikzentimeter leistet 241 PS, kombiniert ist er mit dem Doppelkupplungsgetriebe TCT. Der Fahrer kann die Gänge auch mit Schaltwippen am Lenkrad wechseln.

Aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt das Cabriolet in 4,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt jenseits von 250 km/h. Dazu kommen sehr hohe Verzögerungs- und Querbeschleunigungswerte.

Autosalon Genf - Teil 3: von Nissan bis VW Autosalon Genf - Teil 3: von Nissan bis VW Genf: Abarth biposto mit 190 PS Genf: Abarth biposto mit 190 PS

Ähnliche Themen:

Vorpremiere in Genf: Alfa 4C Spider

Weitere Artikel

Der Trendsetter und der Bestseller

Opel Manta und Ascona werden 50

Ein halbes Jahrhundert nach ihrer Vorstellung drehen Ascona und Manta 2020 richtig auf.

Kaum Sound, viel Fun

Harley-Davidson LiveWire - im Test

Die Harley-Davidson LiveWire zoomt sich mit 106 PS in verhalten surrenden drei Sekunden auf 100 km/h. Wir testen die erste Elektro-Harley.

Schlank-Elegante Wuchtbrumme

Das neue Mercedes-AMG GLE 63 S Coupé

Eine wirkliche Überraschung ist das Mercedes-AMG GLE 63 S Coupé freilich kaum. Das Coupé kennt man schon, den Antrieb auch, nur die Kombination ist neu.

motorline.cc EXKLUSIV

Verwirrung um Wagenpässe

Unklarheiten bei den Wagenpässen verunsichern die Historischen - Blaufränkischland-Veranstalter Georg Gschwandner hat das vorausgesehen...