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Nissan GT-R Nismo: Zurück in Europa

Europapremiere in Genf

Der Nissan GT-R Nismo kehrt nach Europa zurück und wurde bei intensiven Abstimmungsfahrten auf der Nordschleife perfektioniert.

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Der neue Nissan GT-R Nismo kehrt nach Europa zurück: In intensiven Test- und Abstimmungsfahrten auf der traditionsreichen Nordschleife perfektioniert, feiert der vom Motorsport inspirierte Ableger des legendären Supersportwagens auf dem Genfer Automobilsalon (6. bis 16 März 2014) seine Europapremiere.

Nismo steht für „Nissan Motorsports“. Die Performance-Marke von Nissan ist ein Garant für „Innovationen, die begeistern“. Nismo macht Produkte mit innovativen Technologien und höchster Performance einem großen Kundenkreis zugänglich. Alle Nismo Fahrzeuge offerieren ein einzigartiges Fahrerlebnis mit vom Motorsport inspirierter Aerodynamik und sportivem Design, verbesserten Handling-Eigenschaften und einzigartiger Agilität.

Bereits der „normale“ GT-R gilt als einer der fahraktivsten Supersportwagen der Welt. Doch auf diesem Ruf hat sich Nissan nicht ausgeruht: In Zusammenarbeit mit den motorsporterfahrenen Nismo Experten hat der japanische Autohersteller den ultimativen GT-R erschaffen. Das europaweit im September 2014 auf den Markt rollende Flaggschiff der Nismo Palette verbindet eine äußerst sportive Optik mit revolutionärer Aerodynamik und ultrapräzisem Handling.

Das exklusive Design folgt der langjährigen Rennsportphilosophie „Form Follows Function“. Zahlreiche vom Motorsport inspirierte Details wie das Aerodynamik-Paket, aber auch das optimierte Fahrwerk und der nachgeschärfte Antriebsstrang sichern höchste Performance – selbst bei hohen Geschwindigkeiten. So fühlt sich der GT-R Nismo auf Rennstrecken ebenso zuhause wie auf öffentlichen Straßen.

Der 3,8 Liter große V6-Bi-Turbo-Motor mit interner Bezeichnung VR38DETT zieht Nutzen aus den Erfahrungen, die Nismo mit der Teilnahme an Rennen wie den 24 Stunden vom Nürburgring gesammelt hat. Als Folge stieg die Leistung des Triebwerks auf 441 kW (600 PS) – ein Plus von 50 PS gegenüber dem „zivilen“ GT-R. Im gleichen Zug nahm das maximale Drehmoment von 632 auf 652 Nm zu.

Zum Leistungsschub tragen vor allem die sonst nur für die GT3-Rennversionen benutzten Turbolader mit größerem Durchmesser bei. Sie steigern die Durchflussrate und damit den Aufladeffekt. Zugleich sorgen eine für jeden Zylinder einzeln erfolgende Zündzeitpunkt-Kontrolle und eine leistungsstärkere Benzinpumpe für eine besonders gründliche Verbrennung.

Die vorn wie hinten installierten Federn sowie die speziell auf den GT-R Nismo abgestimmten Bilstein DampTronic-Dämpfer liefern außerordentlich hohes Gripniveau und progressive Handlingeigenschaften im Grenzbereich. Vom Cockpit aus lassen sich drei Fahrprogramme anwählen: Comfort, Normal und – für den Einsatz auf der Rennstrecke – „R“ (für „Racing“).

Exklusive Nismo Reifen von Dunlop lassen den neuen GT-R Nismo nahezu auf dem Asphalt kleben. Ihre Größen: 255/40 ZRF20 (vorn) und 285/35 ZRF20 (hinten). Eigens entwickelte und an der vorderen Doppelquerlenker-Aufhängung angebrachte Streben vergrößern den Nachlauf der Räder. Effekt: Eine optimierte Radstellung bei Fahrten mit hohen Querbeschleunigungskräften sowie allgemein mehr Stabilität bei Kurven- und Geradeausfahrt. Zusätzlich erhöhen hochfeste Bolzen die Steifigkeit im Bereich der Radnaben-Befestigungen.

Um die Rollneigung des Aufbaus bei schneller Kurvenfahrt und abrupten Richtungswechseln zu minimieren, kommt an der Hinterachse ein 17,3 Millimeter dicker und hohl gebohrter Querstabilisator zum Einsatz. Er verbessert die Roll-Steifigkeit und reduziert das Gewicht.

Die Steifigkeit der durch normalerweise allein per Punktschweißung zusammen gefügten Rohkarosserie konnte Nismo durch den Einsatz neuer Klebeverbindungen weiter erhöhen. Der Fahrer spürt es in Form eines selbst unter extremer Last präzise ansprechenden Fahrwerks.

Mit Hilfe modernster Simulationsverfahren wie der Numerischen Strömungsmechanik (CFD - Computational Fluid Dynamics) entwickelte Nismo ein neues Aerodynamik-Paket für den GT-R. Es beschert dem Fahrzeug nicht nur ein verbessertes Fahrverhalten und verringerten Auftrieb, sondern auch eine noch muskulösere und imposantere Erscheinung des Fahrzeugs.
In der Summe senken der modifizierte vordere Stoßfänger, eine Verkleidung der Unterseite des Motors und ein Kohlefaser-Heckspoiler im ersten Schritt den Masseschwerpunkt des Wagens.

Zugleich generieren die Änderungen bei Tempo 300 im Vergleich zum frisch überarbeiteten GT-R Modelljahrgang 2014 zusätzlich 100 Kilogramm an Abtrieb. Wichtig: Das Aerodynamik-Paket ist so fein austariert, dass das Plus an „downforce” bei jedem Tempo gleichmäßig zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt wird. Trotz eines breiteren Front- und eines verlängerten, aber eingezogenen Heckstoßfängers ist der Cw-Wert mit 0,26 identisch mit dem des GT-R Modelljahr 2014.

Der Nissan GT-R Nismo wird in fünf Karosseriefarben angeboten: Neben Brilliant White Pearl, Meteor Flake Pearl Black, Ultimate Metallic Silver und Vibrant Red betont der dem GT-R Nismo vorbehaltene Mattlack-Ton „Dark Matte Grey” trefflich die starken Muskelpartien des 600-PS-Modells.Eine direkte Referenz an die legendären GT-R Nismo aus der GT500-Klasse der japanischen Super GT-Serie sind die schwarzen Sechsspeichen-Felgen.

Ergonomisch mustergültig zugeschnittene und verstellbare Recaro-Schalensitze mit Kohlefaser-Verschalungen (für Europa und Japan) sorgen für besten Komfort und optimale Körperführung von Fahrer und Copilot. Das Dreispeichen-Lenkrad mit Alcantara®-Bezug erinnert ebenfalls an Vorbilder aus dem Rennsport. Eine rote „Zwölf-Uhr”-Markierung und rote Kontrastnähte bieten die ideale Mischung aus festem Zugriff, direkter Rückmeldung und angenehmer Haptik.

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