Autowelt

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Genfer Autosalon: Ford Ka+ Active Ford Ka+ Active 2018

Plus mit Sternchen

Höherlegung, Dachreling, Kunststoff-Stoßfänger sowie Seitenschweller und schwarze Radkästen kennzeichnen den neuen Ford Ka+ Active.

mid/rlo

Ford setzt beim neuen Ka+ Active (Bild oben) auf einen Trend, bei dem die Kurve weiter steil nach oben zeigt. "Nie war die Nachfrage nach diesen sportlichen Freizeitfahrzeugen und Crossover-Modellen größer", sagt Roelant de Waard, als Vizepräsident von Ford Europa. In Zahlen ausgedrückt, bedeutet das: Man hat 2017 erstmals mehr als 200.000 SUV in Europa verkauft. Und für den Ka+ haben sich mehr als 61.000 Kunden seit der Markteinführung in Europa Ende 2016 entschieden, heißt es.

Ford hat auch den herkömmlichen Ka+ fürs Frühjahr 2018 herausgeputzt und überarbeitet. Die erneuerte Frontpartie mit höher gerücktem Kühlergrill sticht sofort ins Auge. Dazu gibt es noch ein paar neue Ausstattungspakete.

Das Sahnehäubchen dabei ist aber in jedem Fall der Ka+ Active. Das neue Familienmitglied ist immerhin um 23 Millimeter höhergelegt als seine zivileren Brüder. Damit wird der Kleinwagen fast zum Kletter-Maxe. Eine Dachreling, Kunststoff-Stoßfänger vorn und hinten sowie Seitenschweller und Radkasten-Verkleidungen in Schwarz runden den optischen Auftritt ab. Innen gibt es spezielle Deko-Elemente und Allwetter-Fußmatten.

 Ford Ka+ Active 2018

Die Ford-Strategen sind jedenfalls vom Erfolg des kleinen SUV fest überzeugt. "Unser neuer Ka+ Active öffnet demnächst ganz neuen Kundenkreisen den Zugang zu diesem Segment", betont Roelant de Waard. Mit seinem Design und den modernen Technologie-Lösungen habe dieses Fahrzeug viele Attribute, die man für gewöhnlich eher in deutlich teureren Autos erwarte, so der Ford-Vizepräsident. So kommt der Active serienmäßig auf 15 Zoll großen Leichtmetallrädern in einem speziellen Design daher. Die Lackierung "Havanna Braun-Metallic" ist ebenfalls exklusiv für diese Ausstattungsversion.

Auch neue Motoren spendiert Ford dem Ka+. So kommt jetzt ein Benziner mit drei Zylindern und 1,2 Liter Hubraum zum Einsatz, der wahlweise 51 kW/70 PS oder 62 kW/85 PS leistet.

Dazu steht ein 1,5 Liter großer Turbodiesel mit 70 kW/95 PS und einem maximalen Drehmoment von 215 Newtonmeter zur Auswahl. Ford rechnet mit einem kombinierten CO2-Ausstoß von 99 g/km.

Der Kleinwagen fährt in vier verschiedenen Ausstattungsvarianten zum Händler: "Trend", "Cool & Connect", "Black & White" sowie "Active". Bestellbar ist diese Baureihe voraussichtlich ab März 2018.

Zur Serienausstattung aller Ka+ gehören unter anderem elektrische Fensterheber vorne, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, elektrisch einstellbare Außenspiegel, Berganfahr-Assistent und Geschwindigkeitsbegrenzer. Durchaus nützlich ist das Tanksystem Easy Fuel, das ohne Tankdeckel-Schraubverschluss auskommt.

Je nach Paket sind Features wie Licht- und Regensensor, beheizbare Frontscheibe, beheizbare Vordersitze, elektronisch gesteuerte Klimaregelung und Park-Sensoren hinten lieferbar. Mit diesen würzigen Zutaten könnten der Ka+ und vor allem die Active-Variante schon bald zu einem Plus mit Sternchen werden.

Ferrari 488 Pista Ferrari 488 Pista Ford Mustang Bullitt Ford Mustang Bullitt

Ähnliche Themen:

Genfer Autosalon: Ford Ka+ Active

Weitere Artikel

Alles auf Gemütlichkeit

Subaru XV e-Boxer – im Test

Sanft und sicher ist eine stimmige Charakterisierung für den Subaru XV e-Boxer. Das kleinste SUV der Marke wurde von uns mit Elektrounterstützung gefahren.

Viel Licht, lange Schatten

RIDE 4 im Test

Im nunmehr vierten Anlauf will Milestone mit seiner RIDE-Serie den ultimativen Simulations-Spielplatz für Motorradfans bieten. Und in der Tat "ticken sie viele Boxen". Dennoch schafft es auch RIDE 4 am Ende nicht in den Olymp der Rennspiele... zumindest noch.

Teil der Neuausrichtung in Wolfsburg

VW beendet Motorsport-Engagement

Schon im vergangenen Jahr beschloss der deutsche Hersteller, die Werksförderung aller Programme, die einen Verbrennungsmotor verwenden, einzustellen und stattdessen einen "klaren Schwerpunkt auf vollelektrische Rennwagen" zu legen. Nun ist endgültig Schluss mit Motorsport bei VW.