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Schwierige Rallye für Subaru

Sowohl Petter Solberg als auch der französische Asphalt-Spezialist Stephane Sarrazin können bei der Deutschland-Rallye punkten.

Der Norweger wird Siebenter, fährt auf der dritten und letzten Etappe im Kampf um möglichst viele WM-Punkte sogar eine SP-Bestzeit. Sarrazin holt direkt dahinter Rang acht. Neben den beiden für die Marken-WM punkteberechtigten Piloten wird der unerfahrene Schotterspezialist in Subaru-Reihen, der junge Australier Chris Atkinson, Elfter.

Das große Erfolgserlebnis für Subaru bleibt aber leider aus – die Deutschland-Rallye mit ihren höchst unterschiedlichen Prüfungen war schon in den letzten Jahren nicht das beste Pflaster für die „Blauen“. Team-Boss David Lapworth war dementsprechend unzufrieden: „Das war ein verdammt langes, sehr schwieriges Wochenende für uns, es gab mehr Tief- denn Höhepunkte. Petter konnte nach technischen Problemen erst gar nicht in den Kampf um eine Podiumsplatzierung eingreifen – er hat aber bewiesen, dass er ein großes Herz hat und sich aus aussichtsloser Position in die Punkteränge zurückgekämpft. Die SP-Bestzeit am Sonntag zeigt, dass wir mit etwas mehr Glück sicher weiter vorne gelandet wären.“ Mit der Leistung der beiden „Neulinge“ im Team war Lapworth dennoch recht zufrieden: „Sowohl Stephane als auch Chris sind eine gute Rallye gefahren. Die SP-Zeiten von Stephane waren sehr ermutigend, ich glaube, bei den noch ausstehenden Asphalt-Rallyes wird er eine gute Figur abgeben. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Wales-Rallye. In England sind wir seit jeher dominant, an diese Erfolge müssen wir anschließen!“

Auch Petter Solberg orientiert sich bereits nach vorne: Wir haben jetzt viel Arbeit vor uns. In Großbritannien wollen wir zum vierten Mal siegen, das wird schwierig, aber ich werde es versuchen!“ Leid tat dem Weltmeister des Jahres 2003 sein Teamkollege: „Eigentlich hatte ich mit Stephane vereinbart, die Rallye auf den Plätzen sieben und acht zu beenden. Leider hatte er ein Problem mit der Antriebswelle und so habe ich noch seinen siebenten Rang geerbt. Das tut mir leid, er hätte sich diesen Platz verdient gehabt.“

Stephane Sarrazin: „Das Resultat ist zwar nicht so gut, aber ich bin alles in allem doch zufrieden. Es freut mich besonders, dass ich, wenn ich das gleiche Werksmaterial wie Petter zur Verfügung habe, zeitweise sogar schneller war, als er. Das gibt mir viel Zuversicht für die WM-Läufe auf Korsika und in Spanien.“

Und Chris Atkinson wollte sich nach seinem elften Platz bei seiner allerersten Asphalt-Rallye gar nicht beschweren: „Das war eine meiner besseren Rallyes in diesem Jahr. Und das auf Asphalt! Ich habe permanent dazugelernt und konnte mich verbessern, das freut mich. Am Anfang war ich fast drei Sekunden am Kilometer langsamer als die Spitze, zum Schluss fehlten mir noch vier Zehntelsekunden. Jetzt können die beiden anderen Asphalt-WM-Läufe kommen!“

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