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Rallye-WM: News

Toyota-Werksvertrag für Rovanperä?

Kalle Rovanperä könnte bereits 2020 für Toyota in der Rallye-WM an den Start gehen und mit erst 18 Jahren einen Rekord aufstellen.

Als jüngster mit einem Vollzeitcockpit ausgestatteter Werksfahrer aller Zeiten dürfte Kalle Rovanperä in der WM-Saison 2020 für das Toyota-Team an den Start gehen und dabei einen Yaris WRC steuern. Der Sohn des ehemaligen Peugeot-Werksfahrers Harri Rovanperä soll demnach über eine Klausel in seinem derzeitigen Zweijahresvertrag mit Škoda vom Fabia R5 vorzeitig in die Topklasse befördert werden.

Rovanperä führt die WRC2-Kategorie derzeit mit drei Klassensiegen und zwei zweiten Plätzen bei nur einem Ausfall vor Citroën-Pilot Mads Østberg an. Bislang bestreiten alle Parteien, dass bereits ein Vertrag unterfertigt sei, doch Rovanperäs Manager Timo Joukhi sowie Rovanperä selbst haben das Gefühl, dass ein Aufstieg schon 2020 angebracht wäre. Schon 2017 durfte er den Toyota Yaris WRC testen, seitdem hat es immer wieder Spekulationen gegeben.

"Wenn die Saison so weitergeht wie jetzt, denke ich, dass wir zu den 'großen' Autos wechseln können", sagte der Finne. "Wir können aufsteigen und lernen – oder die Gelegenheit mit Škoda nutzen und ein weiteres Jahr [in der WRC2; Anm.] bleiben, weil es noch immer viel über die Bedingungen bei den Rallyes zu lernen gibt, wie ich in Portugal und auf Sardinien gemerkt habe. Eine Rallye zum ersten Mal zu bestreiten ist nie einfach."

Rovanperä spricht wissentlich allgemein von "großen Autos" und nicht explizit von Toyota, denn bis auf Citroën, deren Kader mit Esapekka Lappi und Sébastien Ogier fix ist, haben alle Hersteller für 2020 Interesse an ihm gezeigt. Nun dürfte sich der 18jährige für das Toyota-Angebot entschieden haben. Tommi Mäkinen sagte hingegen, dass es zu früh sei, über die Fahrer für 2020 zu sprechen.

Rovanperäs Manager Joukhi fügte hinzu: "Škoda ist sehr, sehr gut mit Kalle umgegangen. Er hat viele Tests bekommen, und es war ein idealer Ort für ihn, aber seine Zeit ist gekommen – er hat sich besser entwickelt als wir gedacht haben. Das Ziel für ihn heuer ist, Erfahrung bei allen Rallyes zu sammeln – und bis Ende der Saison wird er alle Rallyes bestritten haben. Wir wollten eine Entwicklung bei den Themen Aufschrieb, Zusammenarbeit mit dem Team, Fitness, Umgang mit den Medien und all diesen Dingen sehen. Er hat sich in allen Bereichen weiterentwickelt."

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