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MRC, Spanien: Vallant gewinnt vor Traußnig
Fotos/Screenshots: Codemasters Dirt 2.0

Knapper Schlagabtausch an der Spitze

Michael Miesenberger muss nach zwei Siegen in Spanien mit Rang drei vorlieb nehmen, der Sieg geht an Lukas Vallant vor Thomas Traußnig.

Über mangelnde Spannung kann man bei der Motorline Rallye Challenge - powered by Dirt 2.0 von Codemasters - wahrlich nicht jammern. Auch wenn Michael Miesenberger die ersten beiden Läufe für sich entscheiden konnte, ein glatter Durchmarsch war das nicht. Dass die Konkurrenz hart ist, musste der Gesamtführende in Spanien erfahren, wo die dritte von fünf Rallyes gefahren wurde, dieses Mal in einem bärenstarken, frontgetriebenen Kitcar.

Die mit Abstand größte Mehrheit hat sich dabei für den Peugeot 306 Maxi entschieden, nur vereinzelt setzten die Piloten auf das VW Golf Kitcar oder das Seat Ibiza Kitcar. Abermals galt es 12 Sonderprüfungen zu absolvieren und gleich auf SP1 zeigte Simon Seiberl mit einer Bestzeit auf, gefolgt von Michael Miesenberger und Lukas Vallant.

Auf der zweiten Sonderprüfung ging Miesenberger mit der schnellsten Zeit vor Seiberl und Vallant in Führung, der wiederum setzte sich auf SP3 vor seine schärfsten Kontrahenten. Einigermaßen mit von der Partie nur noch Klaus Ostermann und Thomas Traußnig, der sechstplatzierte Rudolf Fischerlehner hatte nach drei Prüfungen bereits knapp 50 Sekunden Rückstand.

Mit einer Bestzeit auf SP4 setzte sich Simon Seiberl wieder an die Spitze, Vallant verdrängte Miesenberger auf Platz drei und Thomas Traußnig rückte auf Rang vier nach vorne. An der Reihenfolge sollte sich auch auf der 5. Prüfung nichts ändern, Seiberl baute seinen Vorsprung weiter aus. Dann ein herber Rückschlag für Michael Miesenberger, er verlor auf SP6 über 25 Sekunden und fiel auf Rang fünf zurück. An der Spitze bliebt Vallant Seiberl auf den Fersen, auf SP7 kam es zum Führungswechsel.

Seiberl weg vom Fenster, Vallant gibt den Ton an

Der Traum vom Sieg zerplatzte für Simon Seiberl auf der darauffolgenden Sonderprüfung. Zwar konnte er sich im Bewerb halten, lag mit knapp 12 Minuten Rückstand aber aussichtslos zurück. Nach der Reparatur seines Boliden ließ er mit einer Bestzeit auf SP 10 aufhorchen, in der Gesamtwertung lag zu dem Zeitpunkt aber Vallant 17 Sekunden vor Traußnig und 25 Sekunden vor Miesenberger.

Der legte zwar noch zwei Bestzeiten nach, schlussendlich setzte sich aber Lukas Vallant durch und gewann mit 13,3 Sekunden Vorsprung auf Traußnig und 16,692 Sekunden auf Miesenberger. Platz vier ging mit 39,775 Sekunden Rückstand an Klaus Ostermann, Florian Hüfinger (+1:18.233 Minuten) Rang fünf. Die Überlegenheit der Top-Piloten unter den insgesamt 47 Startern in Spanien beweist ein Blick auf die weiteren Abstände, bereits der Zehntplatzierte Sven Morbach hat knapp 4:30 Minuten Rückstand aufgerissen, bei einer Siegerzeit von 50:15.191 Minuten.

Miesenberger behält Gesamtführung

In der Gesamtwertung behält Michael Miesenberger mit zwei Siegen und einem dritten Platz zwar die Führung (156 Pkt), Lukas Vallant (141) und Thomas Traußnig (140) sind aber in absoluter Schlagdistanz. Fabian Subasic (108) und Rudolf Fischerlehner (101 Pkte) komplettieren die Top-Fünf.

Aktuell läuft bereits die 4. Rallye, gefahren wird in Neuseeland in einem historischen Hecktriebler über weitere 12 Sonderprüfungen!

SP-Zeiten und Gesamtstand

Anmeldungen sind jederzeit möglich, alle Infos dazu gibt es hier

Fahrt Michael Miesenberger



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