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MRC, Rallye Wales: Miesenberger knapp vor Pammer
Fotos/Screenshots: Codemasters Dirt 2.0

Umbruch auf der allerletzten SP

Ohne einen groben Ausrutscher hätte Vallant den Saisonauftakt gewonnen, so holt Miesenberger das Punktemaximum vor Pammer und Traußnig.

Mit der 11. Runde der Motorline Rallye Challenge – powered by Dirt 2.0 von Codemasters – hat ein neuer Modus Einzug gehalten, statt der bisherigen drei Sprintrallyes pro Woche, wartet nun eine komplette Rallye über 12 Sonderprüfungen auf die Piloten. Die Fahrer haben dafür insgesamt eine Woche Zeit, die Wertung läuft jeweils von Montag bis Montag über fünf Rallyes in fünf Wochen.

Ob man alle 12 Prüfungen direkt hintereinander fährt – was bei einer Gesamtfahrzeit von über 45 Minuten durchaus anstrengend ist – oder dazwischen pausiert und Gefahr läuft, aus dem Rhythmus zu kommen, das entscheidet jeder Fahrer für sich. Als besonderer Anreiz wird unter all jenen Piloten, die es bei zumindest drei von fünf Rallyes ins Ziel geschafft haben, eine Mitfahrt bei einem Test von Hermann Neubauer im Ford Fiesta R5 verlost, die Anstrengung lohnt sich somit doppelt.

12 Sonderprüfungen über 85 Kilometer

Die erste Rallye wurde in Wales gestartet und auf Schotter gefahren. Die Streckenführung verlangt den Teilnehmern alles ab, vor allem in den Waldpassagen ist höchste Konzentration gefragt, denn wer hier von der Strecke rutscht, verliert viel Zeit, wie auch der Autor dieser Zeilen feststellen musste... insgesamt standen 85 SP-Kilometer auf dem Programm, die kürzeste SP "Pant Mawr" ging über 4,7, die längsten beiden "Bronfelen" und "River Severn Valley" über jeweils 11,4 Kilometer. Die Fahrer hatten dabei die Auswahl aus Fahrzeugen der WRC aus den 2000er-Jahren.

Die Auftaktprüfung holte sich Lukas Vallant knapp vor Michael Miesenberger und Thomas Traußnig, alle auf Citroen C4 WRC, ein ähnliches Bild dann auf SP2, dieses Mal lag Vallant vor Traußnig und Seiberl, Miesenberger Vierter. Die dritte Prüfung sah dann Fabian Zeiringer an der Spitze, dahinter Traußnig, Ostermann und Pammer, Miesenberger mit über 14 Sekunden Rückstand nur auf Platz sechs.

Vallant vergibt in SP3 alle Chancen

Bereits auf der dritten SP verspielte Lukas Vallant sämtliche Siegeschancen, nur P42 mit 1:37 Minuten Rückstand. Ähnlich das Bild bei Simon Seiberl, er wurde 33. und verlor 1:14 Minuten. Auf SP 4 (wei auch auf SP5) zwar eine weitere Bestzeit von Vallant, die Gesamtführung ging aber an Thomas Traußnig vor Harald Pammer und Fabian Zeiringer, Michael Miesenberger auf Platz vier.

Auf der 6. SP dann ein neuerlicher Führungswechsel, zwar holte sich Seiberl eine Bestzeit, Miesenberger reichte aber P2 um Traußnig um 55 Zehntel von der Spitze zu verdrängen, Pammer mit 3,3 Sekunden Rückstand zur Halbzeit Dritter. Traußnig verlor auf SP7 dann auch noch Platz zwei an Pammer, um sich diesen auf SP 8 wieder zurückzuholen.

Auf der vorletzten, der 11. SP wurde es in der Nacht dann noch einmal richtig dramatisch! Michael Miesenberger überschlug sich und verlor knapp 17 Sekunden auf die SP-Bestzeit von Simon Seiberl und zugleich auch die Führung an Thomas Traußnig und wurde auf Platz drei hinter Pammer durchgereicht.

Die letzte SP wirbelt die Spitze durcheinander

Dann kam die Königs-Prüfung "Bronfelen" über 11,4 Kilometer ebenfalls in der Nacht gefahren. Und Miesenberger behielt die Nerven und holte sich die Bestzeit vor Lukas Vallant und Harald Pammer, Thomas Traußnig verliert über 15 Sekunden.

Das SP-Ergebnis stellt die Gesamtwertung dann noch einmal auf den Kopf, Michael Miesenberger stürmt von P3 zum Sieg, Harald Pammer (Skoda Fabia WRC) mit einem Abstand von nur 2,556 Sekunden Zweiter und Thomas Traußnig landet schließlich mit 12,2 Sekunden Rückstand auf Rang drei. Welche Pace das Trio an der Spitze hinlegte, zeigen die weiteren Zeitabstände. Fabian Zeiringer wird mit 44,192 Sekunden Rückstand Vierter, Simon Seiberl mit einem Abstand von 46,421 Sekunden Fünfter.

Lukas Vallant ist ohne Frage der Pechvogel des Saisonauftaktes. Er belegt mit einem Rückstand von 1:18,577 Minuten Rückstand Rang sechs, zieht man die 1:37 Minuten, die er auf SP3 verloren hat ab, wäre er der souveräne Sieger. Aber alles Hättiwari nutzt leider nichts...

Aktuell läuft bereits die 2. Rallye, gefahren wird in Finnland in einem R2-Boliden über neuerlich 12 Sonderprüfungen!

SP-Zeiten und Gesamtstand

Anmeldungen sind jederzeit möglich, alle Infos dazu gibt es hier

Siegesfahrt Michael Miesenberger



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