RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Schweden

Latvala führt souverän - Loeb nicht mehr am Start

Sébastien Loeb auf SP 5 nicht mehr am Start. Latvala konnte seine Führung leicht ausbauen, dahinter Hirvonen, H. Solberg und Galli. Aigner 6. der PWRC.

Michael Noir Trawniczek
Fotos: Citroen Sport

Weltmeister Sébastien Loeb konnte bei der zweiten Durchfahrt der SP "Stensjön" nicht mehr an den Start gehen - offensichtlich hat ihm sein Citroen C4 den Überschlag auf SP 4 nicht wirklich verziehen. Derzeit ist unklar, ob Loeb am Samstag unter "Superally" die Fahrt fortsetzen wird.

Jari Matti Latvala fuhr auch auf der ersten Prüfung nach dem Mittagsservice die schnellste Zeit und konnte damit seine Führung leicht ausbauen. Zudem waren die beiden Stobart Ford-Piloten Gigi Galli und Henning Solberg schneller als Mikko Hirvonen, der mit 6,1 Sekunden Rückstand die viertschnellste Zeit markierte.

Im Gesamtklassement führt Latvala bereits 29,1 Sekunden vor seinem Ford-Werkskollegen sowie 36,7 Sekunden vor Stobart-Pilot Henning Solberg und 52,5 Sekunden vor dessen Teamkollegen Gigi Galli.

Mit der sechstschnellsten Zeit gab Dani Sordo ein Lebenszeichen von sich, doch der zweite Citroen-Werkspilot liegt nach seinen fünf Strafminuten bereits 6,5 Minuten zurück. Auch von Urmo Aava, der zum ersten Mal einen mehr oder weniger privaten Citroen C4 pilotiert, gab es mit der achtschnellsten Zeit ein Lebenszeichen. Doch auch Aava liegt bereit etwas mehr als acht Minuten zurück.

Eine starke Vorstellung lieferte wieder Mads Östberg in seinem vom Adapta-Team eingesetzten Subaru Impreza WRC S12b - der 21-jährige, der schon auf SP 2 die drittschnellste Zeit fahren konnte, war auch beim zweiten Durchlauf dieser Prüfung wieder schneller als Subaru-Werkspilot Petter Solberg und markierte die fünftschnellste Zeit. Östberg liegt nun direkt hinter Solberg auf dem sechsten Gesamtrang.

Nur fünf Zehntelsekunden hinter Östberg liegt Toni Gardemeister im Suzuki SX4 WRC auf Rang sieben. Allerdings berichtete der Finne von einem gebrochenen Getriebe: "Ich kann keine Gangwechsel mehr vornehmen..." Stobart-Pilot Matthew Wilson belegt nun den achten Gesamtrang, dahinter liegt Ford-Privatier Andreas Mikkelsen.

Als Gesamt-Zehnter übernimmt Peugeot Super 2000-Pilot Patrick Sandell die Führung in der PWRC-Wertung, dahinter liegen der bislang führende Jari Ketomaa, der seinen Subaru schonen wollte sowie Hänninen, Kätomäki, Flodin und Andreas Aigner. Der Steirer belegt zurzeit also weiterhin Rang sechs der PWRC - mit einem Rückstand von exakt 45 Sekunden. Aigner berichtete: "Es ist sehr hart an diesem Nachmittag - wir sind irgendwo angeschlagen."

Markus Benes belegt mit rund zehn Minuten Rückstand Platz 46 der Gesamtwertung und liegt in der PWRC-Wertung zirka auf Rang 30. In der Folge werden die beiden weiteren Prüfungen des Vormittags absolviert. Nächster Bericht erfolgt nach SP 7.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Schweden

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

„Rappolz-Arena“ startet durch

Thomas Leichtfried: Der „Retter“ von Rappolz

Nach dem Ende von Dynamite Tours drohte das Schotter-Areal in Rappolz brach zu liegen - doch mit Thomas Leichtfried übernimmt nun ein erfahrener Racer das Gelände…