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Dakar-Rallye 2016

Peugeot überarbeitet 2008 DKR

Nach einem eher enttäuschenden Dakar-Debüt ist der Peugeot 2008 DKR umfangreich überarbeitet worden – 2017 will man siegen.

Fotos: Peugeot Média

Mit dem 2008 DKR kehrte Peugeot im Jänner dieses Jahres zur Dakar-Rallye zurück. Der elfmalige Dakar-Sieger Stéphane Peterhansel, der zweimalige Rallyeweltmeister und Dakar-Sieger 2010 Carlos Sainz sowie Cyril Despres (fünfmaliger Dakar-Sieger in der Motorradwertung) vertraten das aus drei Autos bestehende Aufgebot beim Comeback. Mit Platz elf als bestem Ergebnis hatten die Franzosen allerdings noch Luft nach oben.

Im Hinblick auf die nächstjährige Auflage der Dakar-Rallye (3. bis 16. Januar 2016) wurde der Peugeot 2008 DKR umfassend überarbeitet und hört nun auf den Namen 2008 DKR16. So liefert der Drei-Liter-Dieselmotor mit Twinturbo nun mehr Leistung. Die Radaufhängung wurde neu konzipiert, und die Gewichtsverteilung ist nun dank Magnesiumfelgen und leichteren Reifen günstiger.

Neben dem Antrieb und dem Fahrwerk haben die Peugeot-Techniker auch beim Chassis nachgebessert. Der 2008 DKR16 ist länger, breiter und niedriger als die erste Version. Die Überhänge an der Front und am Heck fallen kürzer aus. Zudem wurde der Lufteinlass auf dem Dach verändert. Alle diese Maßnahmen sollen die Aerodynamik verbessern.

"Anstatt eine große Veränderung am Auto vorzunehmen, haben wir an verschiedenen Stellen viele kleine Evolutionen einfließen lassen. Insgesamt versprechen wir uns davon eine Verbesserung der Gesamtcharakteristik des Autos", sagt Peugeot-Sportchef Bruno Famin. In Marokko wurde der vollständig überarbeitete Dakar-Bolide vergangene Woche intensiv getestet, nachdem Peterhansel und Despres kurz zuvor bei der Silk Way Rally in China mit einer Interimsversion einen Doppelerfolg erzielt hatten.

"Es war ein guter Test. Das Auto lief richtig gut", meint Sainz, der beim Test in Marokko im Cockpit gesessen ist. "Das Potenzial des Autos ist nun deutlich größer als vor einem Jahr. Auch die Zuverlässigkeit ist besser geworden. Wir haben zahlreiche Dinge verändert und können daher getrost von einem komplett neuen Auto sprechen", sagt der Spanier.

Der Ausblick von Peugeot-Sportchef Famin auf die kommenden Auflagen der Dakar-Rallye lautet: "Wir könnten jetzt hergehen und sagen, dass wir 2016 gewinnen; weil das aller Wahrscheinlichkeit nach aber nicht passieren wird, sagen wir lieber, dass wir 2017 gewinnen."

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