MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Dakar-Rallye 2016

Solberg plant Dakar-Start 2017

Petter Solberg lässt ein Werkscockpit für 2016 sausen, um sich auf die Rallycross-WM zu konzentrieren, möchte aber 2017 dabei sein.

Petter Solberg hat einen Platz bei einem Werksteam für die Dakar-Rallye 2016 abgelehnt, um sich auf die Rallycross-WM zu konzentrieren, möchte den Marathonklassiker allerdings 2017 bestreiten. Zwar gibt sich der Norweger schmallippig, von wem das Dakar-Angebot für das nächste Jahr gekommen war, es soll sich dabei allerdings um ein Cockpit bei Toyota gehandelt haben.

Der aktuelle Rallycross-Weltmeister führt zwei Events vor dem Saisonende auch in der 2015er-Tabelle mit 22 Punkten Vorsprung. Nachdem er sich ernsthaft mit einer möglichen Dakar-Teilnahme beschäftigt hatte, meint er nun, dass eine solche seine Anstrengungen für die verbleibenden WRX-Läufe in Italien und Argentinien beeinträchtigen könnte.

"Ich hatte ein Angebot für die Dakar, aber ich denke nicht, dass ich genug Zeit habe, um das Auto zu testen, um bereit für 2016 zu sein", sagt er. "Wenn ich irgendwo antrete, möchte ich nicht nur das Feld auffüllen. Ich möchte hinfahren und um den Gesamtsieg kämpfen. Da in der Rallycross-Weltmeisterschaft noch so viel vor mir liegt, wäre es nicht vernünftig gewesen, die Dakar zu fahren."

Während die früheren Rallye-WM-Stars Mikko Hirvonen und Sébastien Loeb ihre Teilnahme an der nächstjährigen Ausgabe bereits bestätigt haben, meint Solberg, dass er immer noch gewillt ist, es in naher Zukunft zu versuchen. "Es wäre ein großes Abenteuer", sagt er, "und die Chance gegen Loeb und Hirvonen zu kämpfen wäre fantastisch, aber ich bin mit meinem PSRX-Team so weit gekommen, dass ich absolut darauf konzentriert bleiben möchte, den Titel zu verteidigen. Die Dakar ist einzigartig, und sich dafür vorzubereiten, darf nicht überstürzt werden – aber wir werden für 2017 bereit sein."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Dakar-Rallye 2016

Weitere Artikel:

Das neue Auto für die Formel-1-Saison 2026 konnte bislang noch nicht fahren, nun hat Williams aber zumindest schon einmal die Lackierung für den FW48 gezeigt

Nikolas Tombazis ist überzeugt, dass die neuen Formel-1-Systeme ab 2026 so gestaltet sind, dass sie sowohl an die Autos als auch an die Strecken angepasst werden können

Quartararo verlässt Yamaha

Quartararo wechselt 2027 zu Honda

Der MotoGP-Transfermarkt für 2027/28 nimmt Fahrt auf - Honda sichert sich die Dienste von Fabio Quartararo für die kommenden zwei Jahre

Max Verstappen findet bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain deutliche Worte zum neuen Reglement: Es sei wie "Formel E auf Steroiden" und mache "keinen Spaß"

MotoGP 2026: KTM & Tech3

KTM und Tech3 enthüllen die RC1

Mit vier Fahrern, zwei Teams und der weiterentwickelten RC16 will KTM 2026 den nächsten Schritt machen - Nicht nur bei den Fahrern bleibt man sich treu

Motorenstreit in der Formel 1

Vorwürfe gegen Mercedes: Toto Wolff reagiert

Toto Wolff stellt klar, dass der Mercedes-Motor absolut legal sei - Die Konkurrenz wolle mit gegenteiligen Behauptungen womöglich von eigenen Fehlern ablenken