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MRC: Fabian Subasic gewinnt 6. Runde
Fotos/Screenshots: Codemasters Dirt 2.0

Subasic souverän

Bereits mehrmals war Fabian Subasic knapp am Gesamtsieg dran, zuletzt sogar punktegleich, nun hat es mit dem ersten Titel geklappt, knapp dahinter Patrick Moderer.

Irgendwie war der Wurm drin, in der 6. Runde der Motorline Rallye Challenge. Zunächst kam es zu Unstimmigkeiten auf der ersten von drei Sprintrallyes, da einige Piloten statt der voreingestellten Winterreifen Slicks montiert hatten, was laut Reglement nicht erlaubt ist. Das Problem: Es ist in den Zeitentabellen nicht ersichtlich, welche Reifen gefahren wurden, was Zeitstrafen verunmöglicht. Somit wurde die Rallye Monte Carlo als Testlauf gefahren, ohne Punkte.

Der neue Austragungsmodus sollte eigentlich dazu beitragen, die Zeitenerfassung zu vereinfachen und im Spiel zu automatisieren, was auch gut geklappt hat. Beim Gesamtstand war das aber leider nicht der Fall, wurden doch Punkte aus einer alten MRC-Runde eingerechnet, für Piloten, die gar nicht am Start des 6. Heats standen... Somit sind wir zur klassischen Punktewertung der Rallye-WM zurückgekehrt, jedenfalls für diese Runde.

Zum Sportlichen: Mit Spanien in den bärenstarken Kitcars – die Autowahl innerhalb der jeweiligen Klasse ist ja ab sofort frei – und Schottland im WRC aus den 2000ern, standen somit nur noch zwei Sprintrallyes mit je zwei Sonderprüfungen auf dem Programm. Fabian Subasic machte bereits zum Auftakt klar, dass er einmal mehr um den Gesamtsieg mitmischen würde, er sicherte sich im Peugeot 306 Maxi den Sieg in Spanien mit 5,5 Sekunden Vorsprung auf seinen Markenkollegen Patrick Moderer und 7,2 Sekunden auf Klaus Ostermann, der die Peugeot Phalanx mit seinem VW Golf Kitcar durchbrach. Dominik Fessl und Thomas Traußnig komplettierten die Top-Fünf.

Für die beiden Doppelchampions Florian Hüfinger und Simon Seiberl lief es in Spanien nicht nach Wunsch, mit den Plätzen sechs und acht blieben sie hinter den Erwartungen. Zwischen den beiden Newcomer Lukas Vallant, dahinter Christian Pichler und Gabriel Becker als Neunter bzw. Zehnter. Mit insgesamt 47 Startern erfreut sich die MRC wieder über großen Zuspruch, das neue Format – die Piloten haben für jede Rallye (2 SPs) 48 Stunden Zeit, können die gewertete Prüfung aber nur einmal befahren, Restart ist keiner möglich. Acht Piloten sind es in Spanien zu forsch angegangen und kamen nicht ins Ziel.

In Schottland mussten gleich neun Fahrer vorzeitig die Segel streichen, darunter auch Michael Miesenberger, einer der Top-Piloten Österreichs. Am anderen Ende der Zeitentabelle kam es erneut zum Duell Subasic vs. Moderer, Abermals setzte sich Subasic mit großem Vorsprung durch, was den ersten Titel bedeutet. Im Citroen C4 WRC nahm er Patrick Moderer im Ford Focus WRC gleich 7,7 Sekunden ab, Thomas Traußnig als Dritter blieb mit neun Sekunden Rückstand noch innerhalb der zehn Sekunden.

Danach fielen die Abstände riesig aus, Georg Höfer als Vierter hatte bereits knapp 25 Sekunden Rückstand, der Zehnte Daniel Frühwirth sogar schon 42 Sekunden. Die Schotterprüfungen in Schottland waren extrem selektiv und ließen keine Fehler zu, die zweite, bei starkem Regen gefahrene SP gab vielen Piloten dann den Rest. Hinter Subasic holte Patrick Moderer mit zwei zweiten Plätzen den Vizetitel, insgesamt kamen 15 Piloten in die Gesamtwertung

SP-Zeiten und Gesamtstand

Bereits am Freitag um 19:00 Uhr startet die Motorline Rallye Challenge in die 7. Runde, drei Sprintrallyes zu je zwei Sonderprüfungen stehen auf dem Programm. Anmeldungen sind jederzeit möglich, alle Infos dazu gibt es hier

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