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MRC, Finnland: Miesenberger siegt vor Vallant
Fotos/Screenshots: Codemasters Dirt 2.0

8 aus 12 für Miesenberger

Michael Miesenberger drückt der MRC weiter seinen Stempel auf, in Finnland gewinnt er acht von 12 Sonderprüfungen und siegt souverän vor Vallant und Traußnig.

Nach einem äußerst spannenden Auftakt der 11. MRC-Runde in Wales – die dieses Mal über fünf Wochen geht und in der fünf Rallyes über je 12 Prüfungen zu absolvieren sind, für die die Piloten je sieben Tage Zeit haben – war Finnland der Schauplatz für die zweite Runde. Gefahren wurde dieses Mal in Autos der Kategorie R2 mit Frontantrieb.

Wer die ultraschnellen Prüfungen in Finnland kennt, der weiß, dass eine Fahrzeit von knapp einer Stunde – für die Top-Piloten – eine echte Herausforderung darstellen. Das hat sich schlussendlich auch an der extrem hohen Ausfallsquote gezeigt, von 53 gestarteten Piloten sahen gleich 17 keine Zielflagge, darunter starke Piloten wie Harald Pammer – Zweiter beim Saisonauftakt – oder auch Manuel Rehberger, Simon Seiberl, Fabian Zeiringer, Benjamin Nakov und einige mehr.

Miesenberger und Vallant zeitgleich auf SP2

Auf der ersten SP fanden sich dennoch alte Bekannte an der Spitze, allen vorn Michael Miesenberger, der dieses Mal im Motorline gebrandeten Ford Fiesta R2 an den Start ging. Dahinter mit Klaus Ostermann und Lukas Vallant zwei ehemalige MRC-Champions. Die zweite Prüfung brachte ein echtes Kuriosum, Miesenberger und Vallant holten ex aequo die Bestzeit mit 3:19.958 Minuten, bis aufs Tausendstel zeitgleich!

Auch SP3 ging an Miesenberger, auf SP4 gab Lukas Vallant dann mit der ersten Bestzeit ein starkes Lebenszeichen von sich, ohne seinen Ausrutscher zuletzt in Wales, hätte er den Saisonauftakt auch souverän gewonnen. Auf SP5 knöpfte er Miesenberger knapp acht Sekunden ab und übernahm damit die Führung in Finnland, Thomas Traußnig hielt zu diesem Zeitpunkt mit bereits 25 Sekunden Rückstand Rang drei, das Verfolgerfeld bereits deutlich abgeschlagen.

Vallant in Troubles, Miesenberger eilt davon

Auf SP6 sollte sich das Pech von Lukas Vallant wiederholen, er verlor knapp 28 Sekunden und fiel auf Platz zwei zurück. Glück für ihn, auch Thomas Traußnig hatte mit einem Reifenschaden zu kämpfen und verlor seinerseits über 20 Sekunden. Hinter dem österreichischen Fiesta-Trio fanden sich zwei Starter aus Deutschland ein, Sven Morbach, ebenfalls auf einem Fiesta R2 sowie Gabriel Becker im Peugeot 208 R2.

Auf SP7 dann eine hauchdünne Bestzeit von Vallant vor Miesenberger, auch Traußnig voll mit von der Partie. Ähnlich das Bild auf SP8, ehe Michael Miesenberger dann auf SP9 wieder eine Bestzeit holte. Morbach verlor auf der Prüfung satte 46 Sekunden und fiel auf Gesamtrang acht zurück, Klaus Ostermann schob sich vor Gabriel Becker auf den vierten Gesamtrang.

Miesenberger souverän

Trotz des großen Vorsprungs ließ Miesenberger nichts anbrennen und holte auch auf den Prüfungen 10, 11 und 12 die Bestzeit, womit schlussendlich 8 von 12 SP auf sein Konto gingen. Schlussendlich betrug der Vorsprung auf Lukas Vallant satte 44.649 Sekunden, Thomas Traußnig musste einmal mehr mit Rang drei vorlieb nehmen, nach einem Überschlag auf SP11 fehlten ihm im Ziel schließlich 1:07.937 Minuten auf Miesenberger. Klaus Ostermann als Vierter mit bereits 2:10 Minuten Rückstand, Fabian Subasic +2:50, eine Sekunde dahinter Gabriel Becker. Rudolf Fischerlehner, Sven Morbach, Christoph Lachberger und Jan Ploschnitznigg komplettierten die Top-Ten.

In der Gesamtwertung führt Michael Miesenberger mit zwei Siegen und 111 Punkten auf dem Konto vor Thomas Traußnig (91), Lukas Vallant (87), Fabian Subasic (77) und Gabriel Becker (73 Pkt.).

Aktuell läuft bereits die 3. Rallye, gefahren wird in Spanien in einem frontgetriebenen Kitcar über weitere 12 Sonderprüfungen!

SP-Zeiten und Gesamtstand

Anmeldungen sind jederzeit möglich, alle Infos dazu gibt es hier

Siegesfahrt Michael Miesenberger



Bericht Rallye Spanien Bericht Rallye Spanien Bericht Rallye Wales Bericht Rallye Wales

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