RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
MRC: Lukas Vallant holt souveränen Argentinien-Sieg
Fotos/Screenshots: Codemasters Dirt 2.0

Spannende Gesamtwertung

Die zweite Sprintrallye der 9. MRC-Runde führte die Teams nach Argentinien, gegen Lukas Vallant war dort kein Kraut gewachsen, er siegt vor Traußnig und Ostermann.

Die zweite Sprintrallye hatte es auf ihre Art und Weise in sich. Nicht etwa, weil die Fahrzeugklasse so unglaublich viel PS gehabt hätte, schließlich wurde in den historischen Fronttrieblern gefahren, die schwächsten Fahrzeuge in Dirt 2.0 by Codemasters. Aber in Kombination mit den anspruchsvollen argentinischen Schotterpisten war eine saubere Linie gefragt, ein entsprechendes Setup und eine Getriebeabstimmung haben dabei doch spürbar geholfen.

Eine Klasse für sich war dieses Mal Lukas Vallant, er hat die Sprintrallye mit einem Vorsprung von über zehn Sekunden auf Thomas Traußnig (beide Mini Cooper) gewonnen, der amtierende MRC-Champion Klaus Ostermann belegte in einer Lancia Fulvia den dritten Platz mit 15 Sekunden Rückstand. Michael Miesenberger, souveränder Auftakt-Sieger in Wales, musste sich mit Rang vier begnügen, Simon Seiberl – ein weiterer ehemaliger MRC-Champion – brachte seinen Boliden auf Rang fünf ins Ziel.

In der Gesamtwertung ergibt das vor der finalen dritten Sprintrallye ein unglaublich spannendes Bild. Michael Miesenberger hat die Nase zwar noch vorne und führt mit 66 Punkten, nur drei Zähler dahinter lauert aber bereits Lukas Vallant auf seine Chance. Aber auch Simon Seiberl ist mit 59 Punkten mit von der Partie um den Gesamtsieg, Chancen hat auch noch Thomas Traußnig mit 57 Punkten Vierter. Auf den weiteren Plätzen klingende MRC-Namen wie Harald Pammer, Klaus Ostermann, Daniel Frühwirth, Gabriel Becker oder Rudolf Fischerlehner, in den Fight um den Titel dürften sie aber wohl nicht mehr eingreifen können.

SP-Zeiten und Gesamtstand

Von Dienstag 19:00 Uhr bis Donnerstag 19:00 Uhr läuft die dritte von drei Sprintrallyes, gefahren wird in Spanien in den R2-Fronttrieblern. Anmeldungen sind jederzeit möglich, alle Infos dazu gibt es hier

Fahrt Michael Miesenberger



News aus anderen Motorline-Channels:

MRC: Lukas Vallant holt souveränen Argentinien-Sieg

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.