RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
MRC, SP1/2: Miesenberger mit souveränem Aufakt
Fotos/Screenshots: Codemasters Dirt 2.0

Miesenberger stellt Konkurrenz kalt

Die ersten beiden Sonderprüfungen der 2. Runde der Motorline Rallye Challenge gingen souverän an Michael Miesenberger.

Die zweite Runde der Motorline Rallye Challenge führte über 50 Piloten nach Schweden, während die Rallye-WM heuer dort mit Schneemangel zu kämpfen hatte, herrschten in der MRC tiefwinterliche und perfekte Bedingungen. Auf der ersten der beiden SPs matchten sich Meister und Vizemeister der 1. Runde miteinander, Michael Miesenberger sollte die Nase schlussendlich 2,3 Sekunden vor Simon Seiberl behalten. Dahinter ging es in Sekundenabständen weiter, Rudolf Fischerlehner als Zehnter lag bereits 15 Sekunden zurück.

Beeindruckend dann Miesenbergers Fahrt auf der 2. Sonderprüfung, er nahm dem zweitschnellsten Dominik Fessl unglaubliche 22 Sekunden ab und setzte sich in der Gesamtwertung mit einem Vorsprung von 28,7 Sekunden auf Zeiringer an die Spitze. Benjamin Nakov komplettierte das Stockerl, dicht gefolgt von Florian Hüfinger. Mit Respektabstand folgten Fabian Subasic, Patrick Moderer und Dominik Fessl, der auf SP1 zuviel Zeit verloren hatte um noch weiter vorne mitzumischen. Rudolf Fischerlehner, Luca Waldherr und Georg Höfer komplettieren die Top-Ten nach der ersten Runde.

Noch ein Blick auf die Controller-Wertung: Den Tagessieg holte hier Christoph Lachberger mit nur 0,282 Sekunden Vorsprung auf Kevin Windischhofer, Patrick Schwing als Dritter bereits knapp zehn Sekunden zurück.

Fahrerstimmen

Fabian Subasic: Kein Platz für Fehler. Du musst ständig Linksbremsen und sehr aktiv am Lenkrad arbeiten. Selbst, oder gerade auf den Flatout-Teilen bist du durchgehend am Korrigieren und Bremsen um das Auto halbwegs stabilisieren zu können. Doppelter Überschlag auf SP1, eingefädelt und gegen die Fahrtrichtung gefahren auf SP2. Das ich trotzdem auf Platz 5 gelandet bin zeigt das auch die anderen Probleme mit Schweden hatten. Hut ab vor Michael, der fährt in einer anderen Welt!"

Max Biering: Ja, sehr schwere SPs, die eine schwieriger als die andere. SP1 war recht ok, bis auf einen kleinen Fehler der mich einiges an Zeit gekostet hat. SP2 war sehr lang, sehr anstrengend, durch die vielen Wellen hat man das Auto sehr instabil fahren müssen, damit hatte ich Probleme. Jetzt heißt es Training und dann angreifen für die nächsten Läufe!"

Kevin Dörfler: SP1 war eine Katastrophe bin leider einmal in denn Wald abgebogen und hab viel Zeit verloren. Mit Frust im Bauch in SP2 rein und auch da wieder Fehler drin gehabt. Das war nicht meine Rallye ich hoffe die nächsten werden besser. Respekt an die anderen Top Zeiten. Auf weitere schöne fights!"

Die nächsten beiden Prüfungen stehen am Dienstag (31.03.) auf dem Programm, untenstehend finden Sie die beeindruckende Siegesfahrt von Michael Miesenberger!

Ergebnisse und Gesamtwertung

Alle Infos zur Motorline Rallye Challenge und die Möglichkeit zur Teilnahme: FAQ & Anmeldung

Siegesfahrt Michael Miesenberger

News aus anderen Motorline-Channels:

MRC, SP1/2: Miesenberger mit souveränem Aufakt

Weitere Artikel:

Voller Erfolg bei der Premiere der neuen Grasl Rallye Horn, der dritten von vier reinen ARC-Rallyes 2026. Den ARC-Sieg feiert wie in Krumbach Rene Kiehtreiber - dahinter landen Bernhard Hengl bei dessen tollem Allrad-Debüt und Gerolf Schuller.

Austrian Rallye Legends 2026

ARL sind bereit für die zwölfte Ausgabe

Zum zwölften Mal werden bei den Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ (24. bis 26. September) die „goldenen Rallye Jahre“ wiederbelebt. Drei Tage lang wird bei freundlich-familiärer Atmosphäre die Freude am Historischen Rallyesport zelebriert.

Elfyn Evans vor WRC-Finale

"Ich weiß, wie man es nicht macht"

Elfyn Evans geht mit 17 Punkten Vorsprung als Titelfavorit ins WRC-Finale: Doch schon einmal konnte er eine vergleichbare Ausgangslage nicht nutzen

ARC, Herbstrallye: 1. Vorschau

Herbstrallye: „Wir kommen zu den Menschen!“

Mit der Waldviertler Herbstrallye feiert Österreichs Rallyeszene einmal mehr einen grandiosen Saisonabschluss. Das Rallye Headquarter übersiedelt nach Waidhofen an der Thaya. Der charismatische Servicepark auf dem Flughafen Dobersberg bleibt bestehen.