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Pariser Autosalon: Land Rover Discovery Land Rover Discovery 2016

Neuentdeckung

Land Rover hat sich vorgenommen, mit der fünften Generation des Discovery den besten Familien-Offroader der Welt auf die Räder zu stellen.

mid/rhu

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Mit halben Sachen gibt sich Land Rover beim neuen Discovery nicht ab. Die Briten haben sich vorgenommen, mit der fünften Generation des geräumigen Allradlers nicht mehr und nicht weniger als den besten Familien-Geländewagen der Welt auf die Räder stellen.

Das wollen sie unter anderem mit sieben vollwertigen Sitzen, reichlich Ausstattung und einer ganzen Phalanx von Assistenzsystemen erreichen. Die Preisliste wird beim Verkaufsstart im Frühjahr bei 56.950 Euro (Deutschland: 50.500 Euro) beginnen.

Der Disco, wie er von Fans seit 27 Jahren liebevoll genannt wird, bringt es auf eine Länge von knapp fünf Meter und hat natürlich wieder die charakteristische Stufe im Dach. Die sorgt dafür, dass die bis zu drei Sitzreihen nach hinten ansteigen und deshalb jeder Platz gute Sicht bei gleich bleibender Kopffreiheit bietet.

Die Sitze können je nach Bedarf beispielsweise mit dem Smartphone neu konfiguriert werden - etwa an der Baumarkt-Kasse, wenn es viel zu transportieren gibt. "Intelligent Seat Fold" nennt Land Rover diese Weltneuheit.

Aber das ist noch lange nicht das Ende der Innovationen. Der dank Alu-Leichtbau je nach Version und Motor um bis zu 480 Kilo leichtere Fullsize-Geländewagen mit dem ziemlich radikal erneuerten Design und bis zu 2.500 Liter Kofferraumvolumen soll kraxeln wie eine Gemse, sicher sein wie Abrahams Schoß und in Sachen Assistenzsysteme und Infotainment Maßstäbe setzen.

Neun USB-Buchsen, sechs 12-Volt-Ladestationen und einen 4G-WLAN-Hotspot für bis zu acht Endgeräte hat er an Bord, dank der neuen "Access Height"-Steuerung senkt sich das Karosserieniveau automatisch um bis zu 40 Millimeter, um den Ein- und Ausstieg im Discovery bequemer zu machen.

Der elektrisch betätigte Kofferraumassistent ist eine zweite, im Kofferraum montierte Heckklappe, die nach alter Discovery-Tradition als Ladungssicherung dient und die nach außen umgeklappt etwa bei einer Rast als praktische Sitzbank genutzt werden kann.

Wie das Vorgängermodell zieht der neue Discovery bis zu 3,5 Tonnen, dank des erweiterten Anhängerassistenten funktioniert der Gespannbetrieb besonders einfach. Die Ankoppelhilfe vereinfacht den Koppelvorgang von Caravan, Boots- oder Pferdeanhänger mit Hilfe der Rückfahrkameras.

Ist eine elektrisch ausfahrbarer Anhängerkupplung montiert, kommt auch die branchenweit erste Stützlastkontrolle zum Einsatz. Sie prüft, ob die bis zu 120 Kilo betragende Stützlast durch den Anhänger schon erreicht ist.

Auf den Trend hin zum Softroader springt Land Rover beim neuen Discovery nicht auf, er bleibt ein echter Kraxler vor dem Herrn, dem dank Luftfederung, reichlich Bodenfreiheit und einer langen Reihe elektronischer Helfer auch im groben Geläuf nicht so schnell die Puste ausgeht.

Dafür sorgen auch die drei Diesel-Aggregate - zwei Zweiliter-Vierzylinder mit 132 kW/180 PS (Td4) und 177 kW/240 PS (Sd4) sowie ein Dreiliter-Sechszylinder mit 190 kW/258 PS (Td6). Zu Abrundung gibt es auch noch einen Dreiliter-V6-Benziner (Si6), der dank Kompressoraufladung 250 kW/340 PS bereitstellt.

Zur Markteinführung legt Land Rover ein limitiertes "First Edition"-Sondermodell mit Aluminiumdekoren, einem besonderen Farbkonzept und üppiger Ausstattung auf.

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