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MRC Griechenland: Hüfinger vor Seiberl und Traußnig
Fotos/Screenshots: Codemasters Dirt 2.0

Hüfinger auf dem Weg zum MRC-Titel

Florian Hüfinger ließ sich auch in Griechenland die Butter nicht vom Brot nehmen, mit einem weiteren Sieg vor Seiberl und Traußnig ist er dem Titel nahe, die Entscheidung folgt im Finallauf.

Langsam aber sicher biegt die Motorline Rallye Challenge powered by Dirt 2.0 auf die Zielgerade ein, in Griechenland wurde die siebte von insgesamt acht Rallyes dieser Meisterschaftsrunde gefahren. Und das mit dem nominell schwächsten Auto bisher, einem Fahrzeug der R2-Kategorie mit Frontantrieb. Die Präferenz im Hinblick auf die Marke war so eindeutig wie nie zuvor, die besten 16 entschieden sich für den Ford Fiesta R2. Dass der griechische Schotter kein Honiglecken war, zeigt die Ausfallsquote, 14 Fahrer – darunter auch der immer wieder in den Top-50 aufscheinende, entfesselnd fahrende Xaver Ziggerhofer – schieden mit Totalschaden aus.

An der Spitze indes die üblichen Verdächtigen, erste Leader war Simon Seiberl, der die Auftakt-SP „Pedines Epidaxi“ sechs Zehntel schneller fuhr als Gesamtleader Florian Hüfinger, sein schärfster Verfolger Thomas Traußnig mit 2,1 Sekunden Rückstand Dritter vor Fabian Subasic und Klaus Ostermann. Bereits auf SP2 drehte Hüfinger den Spieß allerdings um, nahm Seiberl knapp 2,5 Sekunden ab und ging in Führung. Auf der langen SP3 konterte Seiberl und erkämpfte sich die Gesamtführung zurück, Hüfinger mit 4,5 Sekunden Abstand Zweiter vor Traußnig (+ 7,5 sek), Subasic bereits 16,5 Sekunden zurück.

Gesamtleader Hüfinger holte sich SP-Bestzeit um SP-Bestzeit und entschied alle verbleibenden Prüfungen – teils knapp – für sich. Nach SP5 lag Simon Seiberl nur noch vier Zehntel voran, nach SP6 konnte er dem Druck Hüfingers aber nicht mehr standhalten und hatte im Ziel schließlich 13,5 Sekunden Rückstand, Platz zwei. Dritter wurde mit 22,2 Sekunden Rückstand Thomas Traußnig, der das Tempo an der Spitze noch einigermaßen mitgehen konnte. Klaus Ostermann überholte schließlich noch Fabian Subasic, hatte nach acht Sonderprüfungen aber bereits über 57 Sekunden Rückstand auf Hüfinger, drei Sekunden dahinter Subasic auf Rang fünf. Die Top-Ten wurden komplettiert durch Fabian Zeiringer, Benjamin Nakov, Gabriel Becker, Michael Dichtl und Manuel Rehberger.

Durch den Wertungsmodus – je mehr Piloten am Start stehen, desto mehr Punkte werden vergeben – ist die Titelentscheidung dieser MRC-Saison weiterhin offen, Florian Hüfinger führt aktuell mit 497 Punkten, Thomas Traußnig hat 472 Zähler auf dem Konto und ist somit zur Stelle, sollte Hüfinger ein Fehler unterlaufen. Zur Erinnerung: Für einen Sieg gab es in den letzten Runden zwischen 65 und 89 Punkten.

Fix ist, selbst ein Sieg reicht Traußnig nicht mehr für den Titel, außer Hüfinger kommt nicht über – je nach Teilnehmerzahl – den 5. Platz hinaus. Mit 405 Zählern belegt Simon Seiberl aktuell Gesamtrang drei, der Ausfall beim Saisonauftakt in Monte Carlo lässt ihm nun keine Chance mehr, in den Kampf um den Gesamtsieg einzugreifen. Fabian Subasic mit 402 Punkten Vierter vor Benjamin Nakov (377 Pkt.).

Als Grande Finale wartet nun Neuseeland auf die MRC-Piloten, gefahren wird nun wieder mit einem R5-Boliden. Zieleinlauf ist kommender Mittwoch (13.01.), dann steht auch der Meister dieser Runde fest.

SP-Zeiten und Gesamtstand

Anmeldungen sind jederzeit möglich, alle Infos dazu gibt es hier

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