AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Es darf noch mehr sein

Ambitionierte, sportlich eingestellte Fahrer spricht AMG mit der Edition 507 des C63 AMG an. Mit 507 PS leistet das Triebwerk 50 PS mehr als in der Serie.

mid/js

Weltpremiere feiert die Edition Anfang März beim Genfer Automobilsalon, Markeinführung ist im Juni. Den Preis geben die Schwaben erst im April bekannt.

Mit dem bekannten, aber leistungsgesteigerten 6,3-Liter-V8-Motor macht AMG seinen C63 AMG noch sportlicher, aber auch edler. Verantwortlich für die um 50 PS auf 507 PS gesteigerte Leistung ist ein überarbeitetes Innenleben des Motors. So kommen jetzt leichtere Schmiedekolben und Pleuel sowie eine Leichtbau-Kurbelwelle zum Einsatz. Die Teile stammen aus dem SLS AMG und bieten dank einer Gewichtsersparnis von drei Kilogramm eine deutlich reduzierte Masseträgheit im Motor. Dadurch spricht der V8 wesentlich agiler an. Auch das Drehmoment des Triebwerks stieg von 600 Newtonmeter auf 610 Nm. Neben dem Einsatz neuer Bauteilen überarbeiteten die Spezialisten von AMG auch die Motorsteuerung.

Damit die Edition 507 äußerlich als solche zu erkennen ist, erhält er die Aluminium-Motorhaube des C63 AMG Black Series mit den beiden markanten Öffnungen, durch die Motorwärme besser abgeführt wird. Neu gestaltete Felgen mit Reifen der Dimension 235/35 R19 an der Vorder- und 255/30 R 19 an der Hinterachse sind ein weiteres Erkennungsmerkmal.

Diese optischen Feinheiten gibt es sowohl für das Coupé als auch die Limousine und das T-Modell der Edition 507. Die dezente Abrisskante am Heck bleibt Coupé und Limousine vorbehalten. Dazu kommen feine Detailarbeiten wie in Hochglanzschwarz ausgeführte Einfassungen der Außenspiegel, des Kühlergrills und des Tagfahrlichts. Die Hauptscheinwerfer zeigen sich zur Betonung der Sportlichkeit zudem abgedunkelt.

Die Hochleistungsbremsanlage in Verbundtechnik weist als optisches Erkennungsmerkmal leuchtend rot lackierte Bremssättel auf. Als Höchstgeschwindigkeit gibt AMG elektronisch abgeregelte 280 km/h an, und der Spurt von Null auf 100 km/h soll in 4,2 Sekunden erledigt sein. Die schon serienmäßig angehobene Höchstgeschwindigkeit von üblichen 250 km/h auf 280 km/h beinhaltet beim Kauf einen Gutschein zur Teilnahme an einem Fahrertrainings der AMG Driving Academy. Die gesteigerte Leistung fordert aber auch ihren Preis an der Tankstelle. Im Schnitt soll der Verbrauch bei zwölf Litern pro 100 Kilometer liegen. Wer die Leistung des AMG abruft, wird aber wohl kaum unter 20 Liter Super je 100 Kilometer auskommen.

Im sportlich gestalteten Innenraum können die Kunde zwischen drei verschiedenen Ausstattungsvarianten wählen. Die AMG-Instrumente verfügen über rote Applikationen, um sie optisch von den übrigen C63-Modellen zu unterscheiden. Die besonders sportlich geformten Sitze sollen dank der ausgeprägten Konturen extrem guten Seitenhalt, aber auch genügend Komfort bieten. Als Option bietet AMG ein Hinterachs-Sperrdifferenzial, ein Performance Fahrwerk und weitere Extras an.

Da die limitierte Black Series der C-Klasse von AMG nicht mehr erhältlich ist, stellt die Edition 507 die stärkste erhältliche C-Klasse bei AMG dar. Sie leistet lediglich zehn PS weniger, bietet dafür aber mehr Komfort bei nahezu gleichen Fahrleistungen. Trotzdem wird sich AMG mit dem Preis für den C 63 AMG Edition 507 eher an der Serienversion C 63 AMG orientieren. Genaueres gibt es im April. Wer mit 90.000 Euro bis 100.000 Euro kalkuliert, dürfte wohl nicht falsch liegen.

Opels erstes Mittelklasse-Cabrio in Genf Opels erstes Mittelklasse-Cabrio in Genf Kia GT-Modelle beim Genfer Autosalon Kia GT-Modelle beim Genfer Autosalon

Ähnliche Themen:

Mercedes C63 AMG Edition 507 - Vorstellung

Weitere Artikel:

Der Elektro-GLA in Wien fotografiert

Mercedes EQA: mehr Fotos

Wer sich wundert, wie sich der neue Mercedes EQA wohl so ins Österreichische Straßenbild einfügt, sollte sich diese Fotos aus Wien nicht entgehen lassen.

Das ist die fünfte Generation des Grand Cherokee

Jeep Grand Cherokee L vorgestellt

Der Jeep Grand Cherokee ist der meist-ausgezeichnete SUV der Automobilgeschichte. Eine solche Erfolgsgeschichte gebührend fortzusetzen braucht freilich reichlich Superlativen. Und just diese soll der völlig neue, siebensitzige Grand Cherokee L auch bieten.

ByKolles fehlt, nur vier GTE Pro

Starterliste WEC 2021 mit 33 Autos

Die WEC startet 2021 mit 33 Autos und nur fünf Hypercars in die neue Saison - Während die Amateurklassen boomen, tritt der "Worst Case" in der GTE Pro ein.

Sebastien Ogier geht als Führender in den Schlusstag der Rallye Monte Carlo, doch Elfyn Evans liegt in Schlagdistanz. WRC3: Neubauer P4, Keferböck P7.