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Peter Klein: Erinnerungen eines Sportreporters
Fotos: Peter Klein privat

Peter Klein: Ein Lebenslauf

Sportreporterlegende Peter Klein macht beim Motorline Paddock Corner mit, sein Lebenslauf allein ist schon absolut lesenswert ist - eine einzigartige Karriere...

Peter Klein für den Motorline Paddock Corner

Geboren am 20 12.1943 in Wien

Im Frühjahr 1947 vom damaligen Direktor des Raimundtheater auf der Mariahilfer Straße entdeckt und vom Fleck weg ans Raimundtheater geholt. Es war damals die „goldene Operettenzeit" mit Marika Röck, Johannes Heesters, Wolf Albach-Retty (Vater von Romy Schneider ) usw. Ich wurde drei Saisonen lang, auch Dank meiner guten Gesangsstimme ständig beschäftigt, ging dann zur Volksschule aber drängte mit knapp acht Jahren wieder zum Theater.

Wurde dann in den 50er Jahren zum "Kinderstar", spielte neben dem Raimundtheater und dem Theater der Jugend auch in der Scala und Wien, dem Bürger- und Wiener Stadttheater. Machte damals sehr beliebte „Schulfunksendungen" als der ORF noch "SENDER rot-weiß-rot" hieß und sang den Heinerle mit Paul Hörbiger in dem Stück „Der fidele Bauer". Zwischenzeitig ging ich ins Realgymnasium Pramergasse,- doch da meine Eltern 1952 geschieden wurden, ich bei Theater, Hörfunk und Film verhältnismäßig viel Geld verdient hatte - Geld, welches wir dringend für die Familie benötigten - beendete ich meine Karriere als Realgymnasiast schon 1955 und wechselte zur Hauptschule. Es kamen auch einige Filme dazu mit Sprechrollen in Maria Theresia mit Paula Wessely, gleichfalls 1. April 2000, Schicksal am Lenkrad und eine Nacht in Venedig. Meine größte Rolle spielte ich dann 1955, den Anderl in dem Film „Die Regimentstochter“. Mit 14 ½ Jahren war dann Schluss. Der „Puck" im Sommernachtstraum und „Francois" in Sartres „Tote ohne Begräbnis" waren meine letzten Rollen, Stimmbruch und rasches Heranwachsen ließen keine Kinderrollen mehr zu.

Es folgte eine Lehre als kaufm. Angestellter, danach aus finanziellen Gründen als Hilfsarbeiter bei schweren, körperlichen Arbeiten die aber das Doppelte an Gehalt einbrachten. Bundesheer absolviert, danach drei Jahre im bayrischen Raum als kaufm. Angestellter gearbeitet, 1968 Rückkehr nach Österreich, fand eine vierköpfige Band mit der ich als Sänger bei Fünfuhrtee und größeren Veranstaltungen auftrat, habe dazu monatelang als Buchhalter gearbeitet (ich hasse noch heute diesen Job) und mich 1968 bei Gerhard Bronner in der „Fledermausbar“ als Sänger beworben, Gerhard Bronner ahnte, dass er neben Marianne Mendt einen Sänger UND Buchalter bekam und engagierte mich als geschäftsführender Sänger, Buchalter und machte mich auch für den Einkauf verantwortlich. Ich lernte nachts großartige Menschen als Stammgäste wie Friedrich Torberg, Erika Pluhar, Helmut Qualtinger, Andre Heller, Dolores Schmiedinger usw. kennen, präsentierte fast zwei Jahre lang die 1.Wiener Kinomodeschau im Kolosseum – Forum – und Flottenkino („Grüß Gott meine Damen und Herren, ich begrüße Sie bei der ersten Wiener Kinomodeschau, gefällt ihnen eine Modell, überraschen sie uns bitte mit ihrem Applaus“ ) wollte aber eigentlich immer zurück ans Theater, zum Film, doch diese Zeit war abgelaufen.

Sportlich wie ich immer war, bewarb ich mich als Reporter beim ORF/Hörfunk und nach absolvierter Sprecherprüfung (es gibt bis heute keinen in der Sportredaktion der eine solche ablegen musste ) berichtete ich einige Monate live von Fußball und Eishockey, Handball und Motorsport, bis ich dann Moderator für die Sendung „Sport und Musik" wurde. Gekoppelt mit der Sendung von Ö3 lernte ich dann so tolle Moderatoren wie Dieter Dorner, Gotthart Rieger, Meinrad Nell, Ernst Grissemann Hansi Leitinger kennen. Lange Zeit mit 15 Sendungen im Monat wechselte ich dann zum Fernsehen....

Fraaaaaaaaaaanz! Fraaaaaaaaaaanz! Nagano 1998 – wer schert sich um die Dritte... Nagano 1998 – wer schert sich um die Dritte...

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